Dean Moriarty dem Alkohol verfallen

So Freunde, wenn ihr in nächster Zeit nichts von mir hört, dann liegt daran, dass ich mich mit Pete Doherty in eine Entzugsklinik begeben habe.
Nachdem ich auf Wikipedia etwas rumgeklickt habe, kam ich wie von Zauberhand auf den Artikel über Alkoholismus. Scheiße! Wenn man dem Psychologen Elvin Morton Jellinek und seinem Schema über die Ausprägung der Alkoholsucht Glauben schenkt, dann bin ich ein Delta-Typ ein so genannter Spiegeltrinker. In der Erklärung heißt es: Der Spiegeltrinker „bleibt lange Zeit sozial unauffällig („funktionierender Alkoholiker“), weil er selten erkennbar betrunken ist. Dennoch besteht eine starke körperliche Abhängigkeit, so dass er ständig Alkohol trinken muss, um Entzugssymptome zu vermeiden.[…] Deltatrinker sind nicht abstinenzfähig und alkoholkrank.“ Oh Mann ich bin ein funktionierender Alkoholiker. Ich dachte erst es ist mein Sinn für Gemütlichkeit, und nichts Ernstes, wenn ich abends nach harter Arbeit ein kleines, oder auch zwei kleine Bierchen zische. Aber laut Jellinek bin ich nicht abstinenzfähig. Aber Moment mal, woher will der denn das wissen? Vielleicht kam ich einfach noch nie in die Gelegenheit mal kein Bier trinken zu können.
Da ist mein Freund Doherty schon anders drauf. Der säuft ja jeden Tag wie ein Matrose. Und funktionieren tut der auch nicht, jedenfalls nicht in punkto Zuverlässigkeit. Oder habt ihr schon mal ein Konzert seiner Band Babyshambles gesehen, ohne 18 Stunden auf ihren eigentlichen Auftritt zu warten?

2 Gedanken zu „Dean Moriarty dem Alkohol verfallen

  1. Samson

    Die Selbsteinsicht ist die schwierigste Tugend, wenn sie denn dann eine ist 😉
    Und solche Artikel über Alkoholismus in der Zeit der Biergärten zu lesen, war vielleicht keine so gute Idee von Dir 😉

    Warte doch bis die trüben Tage kommen, da kannst Du Dich dann mit Depressionen entschuldigen 😉

    P.S. ist die Klinik nicht gleich beu Euch um die Ecke?

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