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20
Okt '06

Todesfalle Liegerad Vol 2

Natürlich sind die Autofahrer schuld, denn sie allein sind rücksichtslos und doof. Dennoch fühle ich mich durch gestriges Erlebnis in meinen Bedenken über die Verkehrstauglichkeit von Liegerädern bestätigt. Als ich also gegen Mittag, zu Fuß wohl gemerkt, am Altsstädtischen Markt unterwegs war, sah ich doch wie ein in der Blüte seines Lebens stehender Mann aus dem Liegeradshop kam. Was mich an dem Burschen so faszinierte war nicht etwa sein frischer Teint, oder sein sportliches Auftreten, nein es war die Metallkonstruktion, die verhinderte, dass ihm sein Kopf abfiel. Ob diese sagen wir mal Halswirbelverletzung wohl von einem Unfall mit einem dieser Todesfallen, die immer noch skrupelloser Weise überall feilgeboten werden, herrührt?
Mit Sicherheit!

Dieser Eintrag wurde verfasst am Freitag, 20. Oktober 2006 um 08:38 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.

Ein Kommentar zu “Todesfalle Liegerad Vol 2”

  1. Robert meint:

    Also ich fahre seit 11 Jahren unfallfrei Liegerad, und zwar im stark befahrenem Ruhrgebiet. Bevor man also solche Anmerkungen schreibt, sollte man sich erst mal selbst einen Eindruck davon machen. Die meisten tödlichen Fahrradunfälle passieren mit “Normalrädern” wenn der Autofahrer die Vorfahrt missachtet und der Rdfahrer mit seinem Rad in die Autobreitseite fährt und mit dem Kopf (über den Lenker) auf den Dachholm prallt. Beim Liegerad kippt man normalerweise zur Seite und hatt die Füsse im Aufprallbereich. Das ist mir allemal lieber als der Kopf.

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