Public-Viewing, wurde ich kürzlich belehrt, nennt man das Phänomen bei dem sich größere Gruppen zusammenrotten, um gemeinsam TV-Übertragungen von Musik- oder Sportevents auf großen Leinwänden zu schauen. Besonders für WM ist diese Art des Dabei-seins quasi prädestiniert, hat doch der Normalsterbliche eh keine Eintrittskarte abbekommen. Gerade langweilige Sportarten wie Fußball sind ja ohne bierseliger Atmosphäre und die Gesellschaft anderer grölender Chaoten gar nicht zu ertragen. Wenn sich aber 50 Besoffene nach einem Treffer der gewünschten Mannschaft zu einem riesigen Batzen Fleisch vereinen und im Chor “Tooooooooooooor!” brüllen, wird jenes langweilige Spiel zum Erlebnis von dem man seinen Enkeln erzählen wird. Was wäre Brandenburg für eine Metropole wenn die Havelstadt so etwas nicht zu bieten hätte. In der Tat kann man sich öffentlich betrinken und bekommt den nötigen Anlass per Videoleinwand serviert. Wo? Auf dem Altstädtischen Markt!
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Mi
14
Jun '06
Weil er Schlangenlinien fuhr, wurde ein Fahrradfahrer am Montagabend in der Rosa-Luxemburg-Allee durch die Polizei gestoppt. Ein daraufhin durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,43 Promille. Es wurde eine Blutprobe angeordnet und eine Anzeige wegen Trunkenheit im Straßenverkehr aufgenommen.
Gelesen in der MAZ.


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