Volksfeste wie das Havelfest vom Wochenende sind ja in Wirklichkeit dazu da, das Volk von seiner miserablen Situation abzulenken und es davon abzubringen Aufstände anzuzetteln. Brandenburg/Havel muss was das anbelangt ein ziemliches Pulverfass sein. Anders könnte ich mir diese Schwemme an Ritter-, Havel- und weiß der Deibel was für Feste nicht erklären.
Jetzt mal im Ernst, wozu die ganzen Feste, wozu die ganzen Feuerwerke, die wenig übertrieben alle zwei Wochen veranstaltet werden?
Die kritische Masse muss halt immer schön betrunken gehalten werden, und mit Partys allerniedrigstem Niveaus in die Gleichgültigkeit geschunkelt werden. Wunderbar bieten sich da Modern Talking – Coverbands, wie just auf dem Havelfest zu erleben, an. Mit 4-5 Bier im Kessel schleudert Papa Mutti über den Dancefloor und das knappe Budget übern Haufen. Zum Brother Louie macht er sich damit sicherlich nicht, sind doch Nachbarn und Arbeitskollegen ebenfalls in Endzeitpartylaune und nicht minder besoffen. Noch ein zünftiges Feuerwerk, und schon wird auch die Mehrwertsteuererhöhung akzeptiert. Ach bevor ich es vergesse, ich glaube dass der Name des Havelfestes an die alte Tradition, Becher, Flaschen und sonstigen Partymüll in den eh schon geschundenen Fluss zu schmeißen, angelehnt ist. Prost.
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Mo
19
Jun '06
Am Freitag wurde ein 17-jähriger Radfahrer bei einer Kollision mit einem Lkw auf dem Johannesburger Anger schwer verletzt. Der Jugendliche kam plötzlich aus einem Waldweg auf die Straße gefahren. Trotz Gefahrenbremsung kamm der Lkw nicht rechtzeitig zum stehen. Bei dem Unfall wurde das Fahrrad überrollt. Der 17-Jährige kam links neben dem Lkw zum liegen. Rettungskräfte brachten den Schwerverletzten ins Klinikum.
Gelesen in der MAZ.


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