Archiv für den Monat: Juli 2006

Attraktive Kette


Dass Frau Tiemann, was Mode und Stil angeht, nicht das sicherste Händchen hat, kann man ja auf den ersten Blick erkennen. Mich hat ihr Bedürfnis nach einer Amtskette daher wenig überrascht – und – was soll ich sagen: ich bin dafür! Zumindest, was meinen oben schematisch dargestellten Entwurf angeht. Das wäre doch eine wirkliche Bereicherung für die Stadt und Frau Tiemann käme damit ihrem Ziel, Brandenburg zur attraktivsten Stadt im Land zu machen, ein ganz erhebliches Stück näher. Also, Portemonnaies auf, Leute und spenden. Wo könnte man sein Geld wohl besser einsetzen als für so ne tolle Amtskette?????

Bootsbesitzer ficken nicht

Als meine Herzallerliebste und ich heute Morgen an einer geheimen Badestelle etwas plantschen wollten, wurden wir böse enttäuscht. Da parkten doch glatt zwei Motorboote, wie sie nur von gelangweilten Mittvierzigern besessen werden können. Mitten an unserem Strand. „Verpisst Euch“ haben wir laut gedacht, und ebenfalls in Gedanken die Doppelläufige durchgeladen.
Blöde Bootsheinis, haben die nichts besseres zu tun als alle Strände zuzuparken? Haben die in der Tat nicht. Sex haben die mit Sicherheit nicht mehr: Denn wenn sich ein Paar entschließt ein Motorboot zu kaufen, ist das eine stille Übereinkunft, das ab Kaufdatum nie wieder gefickt wird. Viel Spass ihr Asexuellen.

Alles zugeschissen

Als Hundebesitzer weiß ich, dass Hunde ihren Schiss, nach Möglichkeit an viel frequentierten Plätzen absetzen. Kann ich verstehen, würde ich genauso machen. Jedoch kann ich wiederum auch die Menschen verstehen, die sich über die wohlplatzierte Scheiße aufregen. Muss ja auch nicht sein. Als kompromissbereites Herrchen oder Frauchen kann man das Malheur mit Hilfe eines Plastiktütchens aufheben ohne sich die Fingernägel zu ruinieren.
Genau dieser Vorgang ist in dem pittoresken Altstadtgässchen, das auf den urbanen Namen „Kommunikation“ hört, viel zu selten zu beobachten. Dabei ist es gerade in der engen Gasse besonders notwendig. Sieht man doch sonst als Fußgänger aus wie ein Zwangsneurotiker der nicht auf die Ritzen zwischen den Pflastersteinen treten kann, dabei weicht man doch nur den Tretminen aus. Auch unangenehm ist der erbärmliche Gestank, der besonders während der heißen Tage, den Bummel durch die Altstadt zur Qual macht.
Also liebe Hundebesitzer, einfach mal den Dreck wegmachen.

X-Box und Katze weg

In der Nacht zum Dienstag wurde in eine Parterrewohnung in der Barnimstrae eingebrochen.
Als der Mieter amMittag wieder kam, bemerkte er, dass das Fenster, das er zum Belften angeklappt hatte, nun vollstndig geffnet war. Da die Tter, nachdem sie eine Spielkonsole „X-Box“ stahlen, bei ihrer Flucht das Fenster offen lieen, hat offenbar die Katze des Mieters ihr Chance genutzt und sich ebenfalls aus dem Staub gemacht.

Gelesen in der MAZ

Schiff Ahoi…

Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: es ist Sommer. Für viele mag es bei dieser nüchternen Feststellung bleiben, einige schleppen sich aus genau diesem Grund an einen überfüllten Strand und wieder andere besteigen ein Boot und schippern damit über einen unserer vielen Seen. Genau das habe ich am Wochenende auch getan. Mit dem Paddelboot meiner Mutter. Jeder Soziologe und Psychologe hätte dabei seine wahre Freude.
Da kommen die Mikes mit intelligenzvernichtendem Lärm auf ihren Affenfelsen vorbeigebrettert – auf dem Sonnendeck braten die Shirleys vor sich hin. Natürlich alle mit nem modischen Sonnenvisier um das gestylte Vakuum. In diesem Zusammenhang muss ich immer an die EPROMs denken. Für alle elektrotechnisch wenig gebildeten: dabei handelt es sich um Speicherchips, dessen Inhalte sich durch intensive UV-Bestrahlung wieder löschen… Ich bin mir sicher, hier besteht ein Zusammenhang…
Schön sind auch die fröhlichen Bootsausleiher-Familien, meist Berliner, die offenbar den unaufhaltsamen Drang haben, verzückt allen vermeintlich Eingeborenen zu winken. Ich freu mich ja über nette Menschen, aber als ich dann mal einfach nur ne Pause am Ufer machen wollte und schon einen lahmen Arm vom Zurückwinken hatte, vespürte ich plötzlich ein bisschen Sehnsucht nach meinen Waldorfs und Stadlers… Fast wäre ich verhungert, weil ich vor lauter Winken meinen Proviant nicht verspeisen konnte.
Am sympathischsten sind mir da doch die Segler und andere nichtmotorisierte Wassersportler. Die sind auch ganz nett zu einander und grüßen sich alle. Vor zwei Stunden stand man sich noch feindlich an der Supermarktkasse gegenüber, rollte die Augen, weil der andere nicht schnell genug das passende Kleingeld finden konnte, rammte sich mit dem Einkaufswagen um noch das tolle Lidl-Sonderangebot zu erstehen oder kämpfte eine erbitterte Schlacht im Straßenverkehr. All das ist vergessen, jetzt wird sich artig gegrüßt!

Diskognger zusammengeschlagen und getreten

Als ein 23-jhriger am frhen Sonntagmorgen mit zwei Bekannten aus der Diskothek Manhattan kam, wurden sie aus einer Gruppe von ca. 10-12 anderen Personen beschimpft und beleidigt. Nachdem die Drei weiter gegangen waren, lsten sich aus der Gruppe drei Mnner und griffen den 23-Jhrigen Brandenburger an und schlugen und traten auf ihn ein. Dieser wurde verletzt und musste im Klinikum behandelt werden. Die drei Angreifer flchteten nach der Tat in Richtung Groe Gartenstrae. Hier trafen sie auf eine weitere Gruppe. Unter den Jugendlichen war ein junger Mann mit einem Fahrrad, welches ihm von einem der Tter entrissen und gestohlen wurde. Die anderen beiden Tter gingen zu Fu weiter.

Die Mnner wurden wie folgt beschrieben:

1. Person: ca. 1,90 m gro; ca. 23-24 Jahre alt; sportliche, schlanke Figur, dunkelblondes, leicht gewelltes Haar bis zu den Ohren; hatte ein quer gestreiftes T-Shirt an, welches bei der Prgelei zerrissen ist

2. Person: ca. 1,77 -1,85 m gro; ca. 24 Jahre alt; schlanke Gestalt; kurze, schwarze Haare; leichte Segelohren, dunkler Typ

3. Person: ca. 1,80- 1,85 m, gro; blonde, kurze, hochgestylte Haare (3-4 cm lang); schlanke Gestalt; hellerer Typ; hatte auf der Innenseite des linken Unterarms dunkle, chinesische Schriftzeichen

Hinweise auf die Tter bzw. Zeugen des Sachverhaltes und der junge Mann, dem dass Fahrrad von einem der Tter gestohlen wurde, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden. 03381-560-0.

Frau wirft mit Kchenmesser nach Lebensgefhrten

Zwei mal wurde die Polizei am frhen Sonntagmorgen in eine Wohnung im Stadtteil Nord gerufen. Als sie im 3.30 Uhr zum ersten Mal dort waren schlichteten die Beamten einen handfesten Streit zwischen einer betrunkenen 35-Jhrigen und ihrem nchternen 43-jhrigen Lebensgefhrten. Beide trugen dabei Kratz- und Schrfwunden davon. Eine Anzeige wollte allerdings keine der beiden Personen stellen. Nachdem sich der Mann dazu bereit erklrte, bei den nun weinenden Kindern im Kinderzimmer zu schlafen, verlie die Polizei die Wohnung, um kurze Zeit spter erneut zum Ort des Geschehens gerufen zu werden.
Diesmal wurde sie alarmiert, weil die Frau mit einem Kchenmesser nach ihrem Lebensgefhrten geworfen hatte. Dieser konnte nur knapp ausweichen. Zu betrunken um einen Atemalkoholtest durchzufhren, wurde die 35-Jhrige in Polizeigewahrsam genommen.

Gelesen auf Internetwache.de

Haus der Offiziere

Das Haus der Offiziere kurz HdO, war meiner Meinung nach die einzig gute Location die Brandenburg seinen geschundenen Bürgern bot. Fast traurig war ich, als das nette Tanzcafé dann im Mai wegen Umbaumaßnahmen geschlossen werden musste. Umso gespannter bin ich aber wie sich der Schuppen bei seiner feierlichen Wiedereröffnung am 5. August anfühlt. Werden über erhöhte Bierpreise die Kosten für die Sanierung refinanziert, oder hat sich gar das Publikum geändert? Hoffen wir das beste!

Hitzewelle, na und?

Klimaanlage

Dieses Bild hab ich mittlerweile ständig bei mir. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Ich bin erfrischt. Mit der Hitzewelle klar zu kommen ist schlicht und einfach eine Einstellungsache. Man muss sich nur energisch immer wieder einreden, dass es ja in Wirklichkeit rotznasen-kalt ist, und schon hört auch der Schweißfluss auf. Man darf natürlich nich den Fehler machen und sich einreden, dass es regnet, denn schwupps hat man sich eingepisst. Ähnlich, nur noch unangenehmer ist wenn man sich einen schönen Schneesturm suggeriert. Pfui Deibel!
Ich würd Euch ja gerne in die hohe Kunst des „Frierens durch Konzentration“ einführen, jedoch muss ich mal nach dem heißen Badewasser, dass gerade einläuft, sehen. Danach zieh ich mir meinen Fleece-Pulli an und mach es mir mit einem schönen heißen Kakao vor dem lodernden Kamin gemütlich. Wie gesagt: „Alles eine Frage der Einstellung“

Fritzi Bolline verschollen?

Wo ist eigentlich meine Brandenburg-Blog-Kollegin? Muss ich jetzt alleine über mein heißgeliebtes Brandenburg schimpfen. Bin ich jetzt der letzte meiner Art? Gibt es bald keine Misanthropen mehr in Brandenburg? Wo steuern wir hin wenn alle nur noch rosa Polo-Shirts tragen und sich nichts anderem außer dem Auto und der eigenen Schönheit widmen. Wer scheißt den Bekloppten und Bescheuerten vor den Koffer? Ich ganz alleine?
Fritzi komm wieder aber flott.
Hier ist alles voller Shirleys und Mikes, ich glaub ich werde verrückt! Hiiiiillllllllllllllllfffffffffffffffffeeeeeeeeeeee!!!!!!!

Raubberfall auf Kiosk

Zwei maskierte Mnner haben gestern Vormittag einen Kiosk in der Grdenallee berfallen und ausgeraubt. Mit vorgehaltenen Pistolen zwangen sie die Verkuferin zur Herausgabe von Bargeld. Anschlieend flchteten die Tter in Richtung Haydnstrae.

Gelesen in der MAZ.

Einbruch whrend der Urlaubszeit

Als am Montag eine Familie nach ein paar Tagen Urlaub wieder in ihr Haus zurckkehrte, erwartete sie eine bse berraschung. ber ein Fenster gelangten unbekannte Einbrecher in das Haus und stahlen unter anderem ein DVD-Player sowie ein Flachbildschirm. Die Kriminalpolizei sicherte die Spuren und sucht nun nach den Ttern.

Gelesen in der MAZ.

Nazi-Schmierereien in der Seelenbinder-Strae

Anwohnern riefen die Polizei am Sonntagabend in die Seelenbinder-Strae. Unbekannte Tter hatten an das dortige Gewerbegebude und auf dem Fuweg mehrere Hakenkreuze gesprht. Auch an einem benachbarten Haus wurden weitere Schmierereien, zum Teil auch Parolen entdeckt. Die Polizei nahm eine Strafanzeige wegen des Verwendens verbotener Symbole auf. Weiterhin wurde der Hauseigentmer aufgefordert die Schmierereien zu beseitigen.

Gelesen in der MAZ

By the way:

Das wichtigste an einem Umzug ist nicht etwa der ganze lächerliche Besitz der von der alten Bude subtrahiert, in die neu gebracht wird. Viel wichtiger ist es nämlich sich beim Einwohnermeldeamt umzumelden. Das Schweinesystem will schließlich immer wissen wo man wohnt. Um sicherzugehen dass auch jeder Bürger fleißig angibt wo er gerade Bett und Glotze aufgestellt hat, wurde der Melde-Verzug nämlich unter Strafe gestellt. Und was tut der armen, um ihre Existenz ringenden, Sau am meisten weh? Richtig: Geldbußen! Wie mir gerade von so einer Beamtenkuh eröffnet wurde, muss man bei 2 Monaten heimlich wohnen etwa 100 Euro in die Stadtkasse stecken. Ist das nicht ein feiner Staat. Wo sind Baader und Ensslin wenn man sie braucht?

Einbrecher kamen ber den Balkon

Unbekannte Tter gelangten ber den Balkon in die Rumlichkeiten einer im Erdgeschoss gelegenen Wohnung. Nachdem sie mit einem Stein die Scheibe der Balkontr einschlugen, entwendeten sie diverse technische Gerte, darunter auch ein DVD-Player.

Gelesen in der MAZ

Handtasche aus Bro gestohlen

Durch ein offenes Fenster stieg am Donnerstagnachmittag ein Dieb in ein Bro in der Kirchhofstrae.Einer Mitarbeiterin die sich gerade in einem Nebenraum aufhielt wurde dabei die Tasche gestohlen. In der Tasche befanden sich persnliche Dokumente sowie Geld und Kreditkarten.

Gelesen in der MAZ.

21-Jhriger beim Kiffen erwischt

Mittwochnachmittag erwischte eine Zivilstreife unter der Havelbrcke des Zentrumsringes einen jungen Mann beim Kiffen.Mit einer Wasserpfeife hat der 21-Jhrige es sich am Wasser gemtlich gemacht und Haschisch geraucht. Da dies einen Versto gegen das Betubungsmittelgesetz darstellt, nahmen die Polizisten dem Mann die Rauchutensilien ab und fertigten und nahmen eine Anzeige auf.

Gelesen in der MAZ

Fahrradfahrer im Kreisverkehr bersehen

Am Montagvormittag kam es auf der Strae am Industriegelnde zu einem Zusammensto zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer. Als ein 67-jhriger Pkw-Fahrer in den Kreisverkehr einbiegen wollte bersah er den 64-jhrigen Fahrradfahrer, der sich bereits auf dem Fahrradweg im Kreisverkehr befand. Der Fahrradfahrer blieb am Auenspiegel des Pkw hngen und strzte. Obwohl er dabei verletzt wurde, lehnte er rztliche Behandlung vor Ort ab.

Gelesen in der MAZ.

Yorkshireterrier berfahren

Am Dienstagnachmittag wurde ein Hund auf dem Hinterhof der Fouquestrae berfahren. Der Yorkshireterrier starb noch am Unfallort. Zeugenaussagen zufolge lief der Hund in dem verkehrsberuhigten Bereich unangeleint umher, als er von einem 38-Jhrigen Kraftfahrer aus Bad Segeberg erfasst wurde. Zu weiteren Ermittlungen wurde nun die Kriminalpolizei eingeschaltet.

Gelesen in der MAZ

Ekelhafte Thunderdome-Techno-Scheiße

Nachdem ich gestern das Vergessen meines Fotoapparates beklagen musste, war ich heute noch viel betrübter, als ich feststellte, dass ich mein Maschinengewehr zuhause gelassen hatte. Hätte ich es doch so sehr gebraucht. Als ich gerade an der Havel mit dem Hund spazieren war, bemerkte ich schon von weitem, das sich nähernde Motorboot. Zunächst dachte ich es sei der laute Motor, der wummernder Weise alle Wasservögel aus dem Wasser jagte. War er aber nicht, der Außenborder war nämlich verhältnismäßig leise. Was mir da so entgegenschlug war grauenhafte Thunderdome-Techno-Scheiße, in einer Lautstärke bei der jeder Taubstumme aufgeschreckt wär. Ist ja wohl klar, dass ich da spontan Gewaltfantasien bekam.

Zwei Flle von Exhibitionismus

In Brandenburg treibt ein Exhibitionist sein Unwesen. Am Samstagmorgen sowie am Sonntagabend, sprach er in der Kleinen Gartenstrae, Ecke Kirchhofstrae junge Frauen an und bat diese um eine Zigarette. Beide Male legte er dabei Hand an sein entbltes Geschlechtsteil. Beiden Opfern gelang es zu flchten, und die Polizei zu verstndigen. Der Mann wird wiefolgt beschrieben:

– zirka 25-30 Jahre alt
– etwa 1,70 -1,80 Meter gro
– dunkle kurze Haare
– „Drei-Tage-Bart“
– ungepflegtes ueres
– knielange, dunkelbeige Hose
– dunkles T-Shirt, mglicherweise mit leichtem roten Schimmer, ohne Aufschrift

Wer Hinweise zum Tter machen kann wird gebeten sich bei der Brandenburger Polizei unter 03381-560-0 zu melden.

Gelesen in der MAZ.

Verrückter Mutant wollte die Welt anzünden!

Fotoapparate sind doch echt ne Scheiß-Erfindung! Wenn man einen gebrauchen könnte, ist man entweder zu arm einen zu besitzen, oder hat das Ding einfach mal wieder nicht dabei. Hat man einen, und selbigen auch tatsächlich dabei sieht man sich ständig gezwungen, seine so genannten Liebsten in gestellten Posen abzulichten oder Bilder der schrecklichen Umgebung zu knipsen. Wirklich brisantes kommt natürlich nie vor die Linse.
Wie zum Beispiel heute Nachmittag: Ich war gerade auf dem Weg nach Plaue, da kommt mir doch in Höhe Kaltenhausen ein Fackelläufer entgegen. Ehrlich ein gottverdammter Fackelläufer. Hätte ich da ne Kamera dabei gehabt, würde ich der BILD eine Sensationsstory verkaufen die sich gewaschen hätte. Irgend so etwas wie „Verrückter Mutant wollte die Welt anzünden!“
Scheiße, muss ich halt dem Brandenburg-Blog die lauwarme Wahrheit erzählen.

Die Bäckerstraße schlägt zurück

Erst gestern Abend konnte ich beobachten, wie nacheinander zwei tiefergelegte VW Golf das unbarmherzige Kopfsteinpflaster der Bäckerstraße küssen mussten. Bei dem einen muss sogar ein kleiner Schaden entstanden sein. Jedenfalls hat die Schürze beim aufsetzten Funken geschlagen. Das war ein herrliches Schauspiel. Wunderbar farbenfroh! Nicht weniger herrlich war das traurige Gesicht das der Pilot machte als er den Bug seines getunten Hirnersatzes begutachtete. Heidewitzka tat der mir leid. Der arme Irre. Sein ganzes Geld hat er für so eine straßenuntaugliche Fehlkonstruktion ausgegeben. Da hätte er doch bestimmt ein vernünftiges Auto für bekommen.

Merke Dir:

Wer in der Wohnung mit einem Sitzball Fußball spielt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn dabei ein neu gekauftes Weißbierglas zu Bruch geht. Und über das Weißbier, dass sich über die Tastatur ergießt erst recht nicht.

Moriarty ärgert sich

Telefon

So, folgender Text wird vor Kraft- und Fäkalausdrücken nur so strotzen. Besser ihr sperrt schon mal die Kinder in den Schrank:

Die erste Angriffswelle richtet sich gegen die Scheiß-Arschloch-Telekom. Nur weil ich auch die zweite Mahnung missachtet habe, haben die mir einfach die von meinem Anschluss ausgehende Anrufe gesperrt. Diese verdammten Schweine, was ist wenn ich beim Fensterputzen von der Leiter falle und mir dann beide Beine und vielleicht sogar den Penis breche. Wie besorge ich mir dann einen Krankenwagen? Soll ich zu den Nachbarn kriechen? Mit einer Penisfraktur? Wie stellen die sich das vor? Vermutlich gar nicht, dass ist den Imperialisten nämlich egal! Und weil denen das so egal ist, mir aber die Vorstellung mit gebrochenem Geschlechtsteil irgendwo hinzurobben eine höllische Angst bereitet, habe ich mir überlegt eine Sprache zu sprechen, die von den Säuen verstanden wird. Nämlich die des Geldes. Will heißen, der Moriarty hat bedingungslos, und sofort gezahlt.

Und da kommt auch schon die zweite Angriffswelle. Diesmal ist die Mistaffen-Commerzbank dran. Ihr werdet vermutlich bemerkt haben, dass die Eingangsbeleidigung, mit der ich meine Bank bedacht habe nicht ganz so schlimm war wie die mit der ich die Telekommunikations-motherfucker betitelt habe. Da habt Ihr recht, auf die bin ich nämlich nur halb so sauer. Zum Aufregen reicht es aber dennoch. Haben die doch dreisterweise ihre Mittagspause gerade zu der Zeit als ich völlig durchgeschwitzt in ihrer Filiale aufschlage. Ganze 45 Minuten musste ich mir nun die Zeit vertreiben, bis die feinen Damen zu Ende gespeist hatten. Gern wäre ich wieder abgehauen, jedoch war mein Anliegen zu wichtig und duldete keinen Aufschub. Die Überweisungsträger einfach in den Briefkasten zu stecken, hätte funktioniert, würde aber zu lange dauern, da der höchsten alle zwei Monate von den Bankangestellten geleert wird. Um sicher zu gehen, dass das Geld mindestens nächste Woche bei der Telekom drauf ist, muss ich die Überweisung schon einer der Damen in die Hand drücken, und kurz beschreiben, was sie am besten damit macht. Mit etwas Glück macht sie es dann auch und ich kann im nächsten Jahr wieder telefonieren.

Auf Spielplatz randaliert

Unbekannte Tter haben am Wochenende auf dem Spielplatz der Kita in der Venise-Gosnat-Strae randaliert. Dabei wurden eine Sitzgruppe vollstndig zerstrt und von einer Kindersitzbank die Holzlehne abgebrochen. Die Kripo in Brandenburg hat die weiteren Ermittlungen aufgenommen.

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Indianische Zigarettenfabrik in Rietz

In Rietz hat am Freitag eine neue Zigarettenfabrik ihre Produktion aufgenommen. Die Anlage wurde von dem kanadisch-indianischen Unternehmen Grand River Enterprises mit 50 Millionen Euro finanziert. Knftig sollen hier Zigaretten der Marke „Mohawk“ fr den europischen Markt hergestellt werden. Die Mohawk-Indianer betreiben seit Jahren im kanadischen Ontario eine Fabrik. Die dort produzierten Zigaretten sind frei ohne knstliche Aromen und Zusatzstoffen und gelten als lteste Marke der Welt. Anfnglich ist in dem Rietzer Werk eine jhrliche Produktion von zweieinhalb Milliarden Zigaretten geplant, nach drei Jahren sollen es bis zu sieben Milliarden sein.

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