Archiv für den Tag: 22.08.2006

Car Hifi Treffen

Nachdem meine Brandenburg-Blog-Partnerin Fritzi Bolline wenig überrascht feststellen musste, dass sich während ihrer Abwesenheit nichts Signifikantes in der Havel-Stadt verändert hat, und der Homo Brandenburgensis nach wie vor gerne feiert und sich zu jedem noch so geringen Anlass Kante plus Feuerwerk gibt, möchte ich ihr an dieser Stelle versichern, dass das auch so bleibt respektive schlimmer wird.
Ausmachen konnte ich das ganz leicht an einem Plakat, welches ich erst kürzlich gesehen habe. Warb dieses doch für das 3. Car-Hifi-Treffen. Schöpfer dieses Refugiums hirnloser Halbaffen und jenen die es werden wollen, sind, wie konnte es anders sein, Autoradio-Fachhändler Lindau und das Autohaus Mothor. Auf dem Autohausgelände in der Carl-Reichstein-Straße 25 wird besagtes Treffen am 26. August stattfinden.
Um nicht gleich wieder in Freudentränen über die unmittelbar bevorstehende Hochblüte der Menschheit auszubrechen, werde ich nur ganz kurz die Eckdaten des Treffens nennen.

Beginnen wird die Sause um 12:00 Uhr. Bis um 20:00 Uhr darf der geneigte Gast dann Highlights wie dem Autoradioweitwurf aber auch dem so genannten Db-Race beiwohnen oder sogar selbst mitmachen. Bei letzterem bekommt derjenige einen Pokal, der sein Auto mit der lautesten Musikanlage ausgestattet hat. Genial oder?
Diesjährig zum ersten Mal im Programm ist das Subwoofer-Stemmen, bei dem der stärkste Teilnehmer, sofern er nicht von genanntem Lautsprecher erschlagen wird, selbigen mit nachhause nehmen kann.

Durch Abwesenheit glänzen wird wie immer,
Euer Dean Moriarty.

Alles noch beim Alten

Dass in Brandenburg noch alles steht und auch sonst alles beim Alten ist, habe ich vor ein paar Tagen mehr oder weniger erfreut zur Kenntnis genommen als ich mit meinem Töchterlein von unserem Mädchen-Ostsee-Campingurlaub zurückkam.
Der Homo Brandenburgensis ist mal wieder kräftig am feiern und weil´s so schön ist, gleich dreifach. Da werden Hafen, Höfe und Beachvolleybälle befeiert – gleich mehrere (gute) Gründe, sich zu besaufen. Man fühlt sich gleich wieder zu Hause.

Und auch meine besonders netten Nachbarn, das Ehepaar Geier, (Name geändert) sind noch vorhanden. Klar, wo sollen die auch schon sein. Entführen würde die sicher keiner. Könnt man auch nicht, weil man sich gar nicht anschleichen kann. Offenbar sind die Eheleute nämlich mit Hightech-Überwachungsgeräten ausgestattet, die selbst in Militärkreisen beeindrucken würden. Wie sonst sollten sie zu einem derartigen Erkenntnisstand bezüglich Aufenthaltsorte und Lebensgewohnheiten ihrer Mitmenschen (insbesondere MIR) gelangt sein???
Manchmal bin ich wirklich beeindruckt. Zum Beispiel neulich als mir eröffnet wurde, die Treppe sei bei der Flurreinigung (die wöchentlich wechselnd die verschiedenen Hausbewohner vorzunehmen haben) nicht nur bis zum Erdgeschoss zu reinigen, sondern schließe auch den Kellerabsatz mit ein. Aha. Woher zum Teufel wussten die, dass ich da (aus reiner Unwissenheit) nichts gemacht hatte??? Man muss in diesem Zusammenhang wissen, dass der Flur immer sauber ist. Der Flurdienst macht deswegen auch gar keinen Spaß. Da fegt man so vor sich hin und was hat man am Ende auf der Müllschaufel? Nichts. Gar nichts. Vielleicht Mikropartikel, die man mit dem bloßen Auge nicht erkennt. So etwas in der Art muss das sein und Geiers nehmen nach meinen Reinigungsaktionen Proben von allen Treppenstufen und untersuchen mittels Mikroskop, welche Treppenbereiche von mir gereinigt wurden und welche ich ungehörigerweise vergessen habe. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Naja, wem´s Spaß macht…

Einkaufszentrum besprüht

Am vergangenen Wochenende wurde das Einkaufzentrum in der Brielower Landstraße von unbekannten Tätern großflächig mit Farbe beschmiert. Mehrere Wände und Schaufensterscheiben wurden auf eine Fläche von ca. 60 m² mit silberner, schwarzer und blauer Farbe beschmiert.

Gelesen in der MAZ.

16-Jähriger verprügelt 44-Jährigen

Gestern Abend wurde ein 44-jähriger auf dem Nicolaiplatz bei einer Prügelei verletzt. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde er von einem 16-jährigern Jugendlichen geschlagen und mit Füßen getreten. Beide Männer standen während der Schlägerei unter erheblichen Alkoholeinfluss. Der Jugendliche wurde zur Blutprobenentnahme mit zur Polizeiwache genommen und anschließend seinen Eltern übergeben. Das Opfer wurde von Rettungskräften zur weiteren Behandlung ins Klinikum gebracht.

Gelesen in der MAZ.