Archiv für den Monat: September 2006

Neues Fahrrad

So mal kurz auf die Kacke gehauen. Der Moriarty, der coole Typ der hier ab und zu mal den nötigen Senf da lässt, der hat sich ein neues Fahrrad gekauft. Also liebe Mütter haltet eure Kinderwagen fest, Rentner schnallt euch an eure Gehhilfen, denn der Feuerball der durch Brandenburg schießt, das bin ich. Das Rad hab ich übrigens bei Filipski gekauft, denn vom neuen Ritter´s Rad-Laden wurde mir durch eine Freundin, die dem Besitzer wohl schon mal mehrere Hunder Euro in den geldgierigen Rachen geworfen hatte, abgeraten. Aber das nur so am Rande.
Wenn mir jemand sagen kann, wo ich die günstigsten Imbussschlüssel auftreiben kann, dann könnte ich meinem fortschreitenden Haltungsschaden einen Sattel in, für meine Verhältnisse, Idealhöhe entgegensetzen. Bis dato müsst ihr nur nach einem Bären auf einem Kinderfahrrad Ausschau halten und ihr habt mich erkannt.

Wust sucht seinen Superstar.

Dass dieses Format sogar noch an Niveau verlieren könnte, hat mich überrascht. Doch wie ich gerade in Ecki´s Lokal Klatsch lesen konnte, hat das Einkaufszentrum Wust seinen Superstar gesucht und doch tatsächlich gefunden.
Offenbar gibt es in Brandenburg jede Menge kleiner Talente, deren Eltern es ihnen nicht verboten haben sich zum Horst zu machen.
Anyway! Zur Gewinnerin wurde Cindy Bertz gekürt. Und was blüht dem EKZ Wust-Superstar nun?
Professioneller Gesangsunterricht, oder ein Jazzdance-Workshop mit Detlef „Dee“ Soost?
Vorerst wohl nicht. Einstweilen muss sie sich mit einem Auftritt auf dem Herbstfest des Autohauses Fohlmeister begnügen.
Und was kommt danach? Gigs in Gittis Imbiss, Auftritte auf Anglertreffen, Engagements in Altenheimen und auf Silberhochzeiten?
Aus dem lieben Schulmädchen, das mal Tierärztin oder Anthropologin werden wollte ist Tingeltangel-Cindy geworden, die in schummrigen Spelunken vor betrunkenen Fernfahrern singt und noch immer auf ihre Privilegien als Superstar wartet.
Und irgendwann ist der kleine Superstar ausgebrannt. Psychisch am Ende, Borderline!
Der Suff und die Drogen haben ihr übriges getan.
Und wie damals bei Roy Black fragen sich dann alle, wie das nur passieren konnte.
Aber so ist es nun mal. Das ist Rock`n`Roll.

Moriartys Webtipp

Banksy

Sehr anschauenswert ist die Internetseite des Straßenkünstlers Banksy. Laut einem entsprechender Artikel der Online-Enzyklopädie Wikipedia bedient sich Banksy Taktiken der Kommunikationsguerilla und der Adbusters. Grandios, hab ich dann aber doch erstmal nachschlagen müssen. Solltet Ihr auch, denn um euch eine kurz Definition aus den beiden doch sehr umfangreichen Artikeln(naja gut, der eine ist ziemlich lang) zu exerpieren, bin ich im Moment zu faul. Und wenn ihr selbst nicht nachschlagen wollt, dann schaut Euch wenigstens die Seite an, die ist in der Tat sehr gelungen:

http://www.banksy.co.uk/menu.html

Bro ausgerumt

ber ein Fenster das sie gewaltsam ffneten, stiegen unbekannte Tter in der Nacht zum Mittwoch in ein Brogebude in der Strae „Am Elisabethhof“. Die Einbrecher durchwhlten die Rumlichkeiten und entwendeten Computertechnik und eine Stahlblechkassette mit Bargeld. Der Gesamtschaden beluft sich derzeit auf 1.800 Euro.

Gelesen in der MAZ

Autos aufgebrochen

Unbekannte haben am Montag in Brandenburg vier Autos aufgebrochen. Aus den Fahrzeugen die in der Geschwister-Scholl-Strae, Am Hauptbahnhof und in der Strae „Hoher Steg“ abgestellt waren, wurden Radios und einDVD-Player entwendet. Der Sachschaden beluft sich auf zirka 3.000 Euro.

Gelesen in der MAZ.

Mit den Augen des Meetingpoint Brandenburg betrachtet

Als echter Brandenburger sollte man hin und wieder die Seiten von Christian Griebe(l)´s Meetingpoint Brandenburg besuchen. Zwar darf man dort nicht unbedingt schöngeistiges Schreibwerk, ja nicht einmal investigativen Journalismus erwarten, aber Spaß macht es dennoch. Habe ich noch vor kurzem das Car-Hifi-Treffen als Refugium hirnloser Halbaffen bezeichnet, konnte ich mich auf oben genanntem Portal eines besseren belehren lassen. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube den euphemistischen Tenor der dort veröffentlichten Texte, als positivistisch deuten zu können.
Laut dem wunderbaren Artikel „Bass, Beats & Melody“, aus der Feder von Nadine Wegerer war auf dem von mir absichtlich verunglimpften Treffen, angeblich der „Kreativität kein Ende gesetzt.“ Ja was denn für eine Kreativität bitteschön? Bezeichnet denn jener Begriff nicht die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Danach muss man aber eine Weile Suchen, betrachtet man die Spinner, die sich in ihre Autos solche Höllenlärm verbreitenden Anlagen einbauen lassen. Weder schöpferischen Denkens noch Handelns bedarf es doch lediglich der Fähigkeit diese Anlagen zu bedienen, was man binnen Minuten jedem Orang-Utan beibringen könnte.
Und nun zu Dir, liebe Nadine Wegerer: Ich begrüße Deine Schreibübungen, jedoch solltest Du irgendwann mal anfangen alles ein wenig kritischer zu betrachten und nicht jede Suppe auslöffeln die man Dir vorsetzt.

Ruber schubst Opfer

Ein 43-jhriger Brandenburger wurde am Sonntagabend Opfer eines berfalls. In der Vereinsstrae stie ihn ein Unbekannter um und stahl ihm das Portemonnaie aus der Hosentasche.

Der Tter konnte wie folgt beschrieben werden:
– etwa 20 bis 30 Jahre alt,
– ungefhr 1,70 Meter gro,
– schlankes Gesicht, groe Augen
– kurze dunkle Haare (Igelschnitt),
– dunkler Teint, sdlndisches Aussehen,
– Bekleidung: Weies T-Shirt und schwarze Hose.

Hinweise zum Tter bitte unter 03381/560 0 (Polizeiwache Brandenburg)

Gelesen in der MAZ

„Just like Cash“,

jedoch bei genauerem Hinhören wohl eher „kind of Gunter Gabriel“, kommt Heinrich Doc Wolf am 9. September um 22:00Uhr im Baikonur-Saal des HdOs daher. Sein Repertoire ist in der Tat äußerst vielseitig, entschuldigt jedoch nur mäßig den Frevel sich mit dem Man in Black zu vergleichen. „Solitary Man“ eines meiner Lieblingsstücke von Johnny Cash hat er auch mit im Programm, jedoch ist dem guten Doc Wolf bei seiner Interpretation sein scheinbar unnatürlicher Speichelfluss im Weg. Ich kann mir nicht helfen, aber ich versteh wenn er es singt immer „Shirley Temple Man“.
Egal, für eine bierselige Pub-Atmosphäre wird’s wohl genügen. Immerhin bedient sich der Heinrich ja auch noch aus den Liederkisten anderer Künstler und gibt auch noch eigene Sachen zum Besten. Auf letztere kann man übrigens gespannt sein. Als ich mir „Cash Cadi“ und „Das Handy“, beides Juwelen aus Heinrich Doc Wolfs eigener Diskografie anhörte, lief es mir dann schon einigermaßen kalt den Rücken lang runter. Aber bildet Euch selbst ein Urteil: Auf http://www.justlikecash.de/ kann man sich den Knaben mal anschauen und in diverse Hörproben reinhören.