Diesmal wars ein Hafenfest

Hat einer von Euch die Luftschlacht, die nach dem Hafennuttenfest über der Altstadt tobte mitbekommen? Nein? Na gut in geistiger Umnachtung, hervorgerufen durch Suff, Spiele und gute Laune auf besagtem Feste, konnte man die auch gut und gerne mit einem Feuerwerk verwechseln.
Meine Freundin, mein Kind und ich wurden jedenfalls gehörig aus dem Schlaf gerissen und in der Entscheidung bestätigt, innerhalb der nächsten zwei Jahre aus Brandenburg wegzuziehen.
Kann sich ja keiner, der halbwegs klar denken kann, antun. Alle zwei Wochen so ein Volksfest. Schon in meinem Artikel zum Havelfest, habe ich auf den Zusammenhang zwischen der Situation der Bürger und der Frequenz der Feste aufmerksam gemacht. Mir deucht als nehme der Abstand zwischen den Gelagen ab. Ist das jetzt ein gutes Zeichen? Ahnt der Staat irgendetwas? Wir der Mob bald aufbegehren?
Ich denke nicht, nicht in Brandenburg. Hier werden noch Brillenträger als Streber verkloppt. Selbst in den Abiturstufen wird in Fächern wie Arbeitslehre/Technik und Physik heimlich Autotuning unterrichtet. Geographie lehrt den Weg in die nächste Großraumdisko. In Politik wir aus dem Focus vorgelesen. Also keine Sorge Großkapitalisten, der Brandenburger, auch als Angehöriger der so genannten Bildungselite ist sich seiner Situation nur so weit bewusst, wie er weiß wo er sein Koks herbekommt.

Ein Gedanke zu „Diesmal wars ein Hafenfest

  1. Thomas Nitsch

    Ja, immer wieder meinen die Brandenburger – in Ihrer Stadt ist nix los. Ist was los – meckern Brandneburger auch wieder rum.
    Auch wenn ich nun ins 4 Jahr gehe – in dem ich als Einwohner, Wähler und mensch der stadt angehöre – ein meckernder und dauerhaft unzufriedener Brandenburger werd ich nicht!

    Die Statdfeste sind gar nicht mal so übel, auch wenn der Alkohol für viele zu vordergründig ist.
    Aber leben in der stadt gehört zum alltag und man kann damit umgehen – wenn man will.

    Thomas

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