Archiv für den Autor: Dean Moriarty

Moriarty ärgert sich

Telefon

So, folgender Text wird vor Kraft- und Fäkalausdrücken nur so strotzen. Besser ihr sperrt schon mal die Kinder in den Schrank:

Die erste Angriffswelle richtet sich gegen die Scheiß-Arschloch-Telekom. Nur weil ich auch die zweite Mahnung missachtet habe, haben die mir einfach die von meinem Anschluss ausgehende Anrufe gesperrt. Diese verdammten Schweine, was ist wenn ich beim Fensterputzen von der Leiter falle und mir dann beide Beine und vielleicht sogar den Penis breche. Wie besorge ich mir dann einen Krankenwagen? Soll ich zu den Nachbarn kriechen? Mit einer Penisfraktur? Wie stellen die sich das vor? Vermutlich gar nicht, dass ist den Imperialisten nämlich egal! Und weil denen das so egal ist, mir aber die Vorstellung mit gebrochenem Geschlechtsteil irgendwo hinzurobben eine höllische Angst bereitet, habe ich mir überlegt eine Sprache zu sprechen, die von den Säuen verstanden wird. Nämlich die des Geldes. Will heißen, der Moriarty hat bedingungslos, und sofort gezahlt.

Und da kommt auch schon die zweite Angriffswelle. Diesmal ist die Mistaffen-Commerzbank dran. Ihr werdet vermutlich bemerkt haben, dass die Eingangsbeleidigung, mit der ich meine Bank bedacht habe nicht ganz so schlimm war wie die mit der ich die Telekommunikations-motherfucker betitelt habe. Da habt Ihr recht, auf die bin ich nämlich nur halb so sauer. Zum Aufregen reicht es aber dennoch. Haben die doch dreisterweise ihre Mittagspause gerade zu der Zeit als ich völlig durchgeschwitzt in ihrer Filiale aufschlage. Ganze 45 Minuten musste ich mir nun die Zeit vertreiben, bis die feinen Damen zu Ende gespeist hatten. Gern wäre ich wieder abgehauen, jedoch war mein Anliegen zu wichtig und duldete keinen Aufschub. Die Überweisungsträger einfach in den Briefkasten zu stecken, hätte funktioniert, würde aber zu lange dauern, da der höchsten alle zwei Monate von den Bankangestellten geleert wird. Um sicher zu gehen, dass das Geld mindestens nächste Woche bei der Telekom drauf ist, muss ich die Überweisung schon einer der Damen in die Hand drücken, und kurz beschreiben, was sie am besten damit macht. Mit etwas Glück macht sie es dann auch und ich kann im nächsten Jahr wieder telefonieren.

Glockenalarm

Geweckt wurde ich heute morgen mit ausgedehntem Glockengeläut. „Waaas, schon 53 Uhr?“, sprang ich panisch aus dem Bett, hatte ich doch um 12 Uhr einen Termin. „Beruhig dich!“, beruhigte mich meine Freundin, „es ist halb Zehn, die läuten nur zum Gottesdienst!“ Krass, wie energisch die versuchen ihre Herde in die Kirche zu treiben. Hat aber nich ganz funktioniert. Jenes Schäfchen, dass am ehesten um Absolution hätte beten müssen, hat sich noch mal umgedreht, und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Gute Nacht.

Waldorf und Stadler

Waldorf und Stadler

Kennt ihr Waldorf und Stadler? Das sind die beiden Opas aus der Muppet-Show. Meistens sitzen sie in einer Theater-Loge und ziehen über alles und jeden her. Oben abgebildetes Pärchen hätte Jim Henson bei der Schaffung seiner liebenswerten Figuren sicherlich ein ideales Vorbild abgegeben.
Die beiden Brandenburger Originale, konnte ich gerade durch die Scheibe meines Fensters fotografieren, als sie sich über die Dreistigkeit mancher Autofahrer echauffierten, ihre Autos einfach an der Straße abzustellen. Okay, sicher war da ein Parkverbotsschild, aber den Verkehr haben sie damit nicht wirklich behindert. Egal. Zur Freude der der Opas kam zum Glück auch gleich eine hilfsbereite Mitarbeiterin des Ordnungsamtes. Mit der haben sich Waldorf und Stadler dann spontan solidarisiert und das Verteilen der Strafzettel mit lautem Applaus bedacht. Schön, wieder mal ein spannender Vormittag für die Rentner. Mit ein bisschen Glück, wirft ihnen ein 14-jähriger Prospekteverteiler am Nachmittag noch etwas Werbung in den Briefkasten. Der kann dann richtig zur Sau gemacht werden. Perfekt.

Neuester Streich von Christo

Marienwarte

Endlich hat sich mal einer der Marienwarte angenommen, und das hässliche Ding eingepackt. War ja nicht auszuhalten der ekelhafte Anblick. Ich könnte heute noch kotzen, wenn ich bloß daran denke. Pfui Deibel.

Obwohl ganz so schlimm war der Turm ja gar nicht. Tschuldigung! Schön, dass Du saniert wirst! Küsschen!

Hundepferde

Pferd

Wie hat eine Freundin neulich treffend formuliert: Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Hundepferde. Sicherlich wollte sie damit das Übergewicht ihres leicht mopsigen Hundes als niedlich abtun, dennoch könnte jenes Bonmot auch als Bildunterschrift für das Bild oben verwendet werden. Aufgenommen habe ich das Foto als ich neulich mit meiner Freundin und unseren Hundepferden in Klein Kreutz spazieren war. Ist übrigens immer noch sehr idyllisch dort.

Brot und Spiele

Volksfeste wie das Havelfest vom Wochenende sind ja in Wirklichkeit dazu da, das Volk von seiner miserablen Situation abzulenken und es davon abzubringen Aufstände anzuzetteln. Brandenburg/Havel muss was das anbelangt ein ziemliches Pulverfass sein. Anders könnte ich mir diese Schwemme an Ritter-, Havel- und weiß der Deibel was für Feste nicht erklären.
Jetzt mal im Ernst, wozu die ganzen Feste, wozu die ganzen Feuerwerke, die wenig übertrieben alle zwei Wochen veranstaltet werden?
Die kritische Masse muss halt immer schön betrunken gehalten werden, und mit Partys allerniedrigstem Niveaus in die Gleichgültigkeit geschunkelt werden. Wunderbar bieten sich da Modern Talking – Coverbands, wie just auf dem Havelfest zu erleben, an. Mit 4-5 Bier im Kessel schleudert Papa Mutti über den Dancefloor und das knappe Budget übern Haufen. Zum Brother Louie macht er sich damit sicherlich nicht, sind doch Nachbarn und Arbeitskollegen ebenfalls in Endzeitpartylaune und nicht minder besoffen. Noch ein zünftiges Feuerwerk, und schon wird auch die Mehrwertsteuererhöhung akzeptiert. Ach bevor ich es vergesse, ich glaube dass der Name des Havelfestes an die alte Tradition, Becher, Flaschen und sonstigen Partymüll in den eh schon geschundenen Fluss zu schmeißen, angelehnt ist. Prost.

Public Viewing auf dem Altstädtischen Markt

Public-Viewing, wurde ich kürzlich belehrt, nennt man das Phänomen bei dem sich größere Gruppen zusammenrotten, um gemeinsam TV-Übertragungen von Musik- oder Sportevents auf großen Leinwänden zu schauen. Besonders für WM ist diese Art des Dabei-seins quasi prädestiniert, hat doch der Normalsterbliche eh keine Eintrittskarte abbekommen. Gerade langweilige Sportarten wie Fußball sind ja ohne bierseliger Atmosphäre und die Gesellschaft anderer grölender Chaoten gar nicht zu ertragen. Wenn sich aber 50 Besoffene nach einem Treffer der gewünschten Mannschaft zu einem riesigen Batzen Fleisch vereinen und im Chor „Tooooooooooooor!“ brüllen, wird jenes langweilige Spiel zum Erlebnis von dem man seinen Enkeln erzählen wird. Was wäre Brandenburg für eine Metropole wenn die Havelstadt so etwas nicht zu bieten hätte. In der Tat kann man sich öffentlich betrinken und bekommt den nötigen Anlass per Videoleinwand serviert. Wo? Auf dem Altstädtischen Markt!

Lecker Softeis

Leckeres Softeis ist erwartungsgemäß lecker und als solches, wer hätte es gedacht, äußerst soft. Portionen dieser Gaumenfreude gibt es an der Straße Richtung Klein Kreutz (Namen vergessen) direkt hinter der Brücke. Das sehr ostalgisch aufgemachte Café lässt vermuten, dass man nach seiner Bestellung nur 40 Pfennige berappen muss. Die Tatsache dass ein großes Softeis dann doch mit 1,30 Euro zu Buche schlägt, ist bereits nach dem ersten Schlecker vergessen. Muss man als Brandenburger unbedingt mal probieren. Superlecker!

Salsa Party im Fonte

Der Fontane-Club lädt am Sonnabend wieder zu einer Salsa-Party. Zu ebensolcher kann, muss man allerdings nicht unbedingt vorbeischauen. Jeder feurige Latino hätte glaub ich mehr Spass daran seine Kinder zu verprügeln, als selten-eklige Schickimicki-Deutsche beim Tanzversuch zu beobachten. Wer es dennoch nicht lassen kann, sollte 3 Euro für den Einlass bereit halten.

Sony Ericsson Funktelefone nerven

Mein Handy von besagter Mobilfunkschmiede benimmt sich echt paradox. Kurz bevor das Telefon aufgrund eines leeren Akkus völlig entkräftet abschaltet, bäumt es sich noch einmal richtig auf. Lautstark piepend und noch dazu vibrierend signalisiert es mir, dass es gleich stirbt und um für mich da zu sein unbedingt frischen Strom braucht. Ebensolchen hätte es doch noch für eine Weile, wenn es nicht so ein kräftezehrendes Theater machen würde.

Rolandfest

Mittelalterkram, Gaukler und Spielleute konnte wer wollte am Wochenende am Roland bestaunen. An mittelalterlich aufgemachten Verkaufsständen konnte allerlei mittelalterlicher Tand und Zierrat für mehr oder weniger teures Geld den Besitzer wechseln. Aber auch leckere wohl auch zeitlose Speisen und Getränke wurden auf dem Markt feilgeboten. Ich hab mich für ein so genanntes Ritterbier entschieden. Im Rustikalen Steingutkrug serviert, musste ich an selbigen dann doch mal kurz anklopfen, und fragen ob denn der Geschmack des Bieres wohl zuhause sei. War er aber nicht, hat irgendwie nach nichts geschmeckt. Egal, wenigstens war ich einigermaßen angeschnirselt, so dass sich die Investition dann doch gelohnt hatte. Die Darbietungen der Mittelalter-Combo „Spilwut“[sic!] war für den Fan sicherlich ganz nett hat mich aber ob meiner Aversion gegenüber Sackpfeifen ziemlich genervt. Wieder zuhause war ich über die Tatsache wieder zuhause zu sein dann gar nicht so betrübt.

Und Du…

…Bäcker in der Bäckerstraße (1+ für die Standortwahl): Mit der Wende hat sich einiges geändert. Auch das Wirtschaftssystem. Also schmeiß doch die alten Produktionspläne der HO in den Müll und back doch einfach mal was nachgefragt wird. Also auch in der gewünschten Menge. Es ist doch auch traurig wenn mich Deine arme Verkäuferin wie ein Schaf anschauen muss, wenn ich Dienstags um 13:00 Uhr auf die fast wahnsinnige Idee komme und nach Roggenbrötchen, und derer auch noch drei frage.

Brandenburg von riesigem Wildschwein verwüstet

Ein Mann geht in das Büro eines zuständigen Ministers, spricht die „ach so schlechten Straßenverhältnisse“ an und verschwindet wieder. Seinen Koffer hat der Baulöwe bei der ganzen Aufregung natürlich beim Minister vergessen. – So könnte die Situation ausgesehen haben, der wir dieses schreckliche Baustellenchaos in Brandenburg/Havel zu verdanken haben. Oder ist es zwingend erforderlich dreimal im Jahr die Brielower oder Rathenower Landstraße aufzureißen? Wahrscheinlich schon. Jene Baufirmenbetreiber die jene Verantwortlichen „überreden“, die Straße zu sanieren sind ja schließlich vom Fach und wissen wovon sie reden. Gern übernehmen sie dann auch die anfallenden Arbeiten.
Das ist jetzt natürlich reine Spekulation. Vermutlich weist die Straße in Wirklichkeit sehr gefährliche Schäden auf, die dringend repariert werden müssen. Oft hört man ja davon, dass sich plötzlich der erodierte Asphalt Schluchten reißend auftut und ganze Schulbusse verschluckt. Oder steckt doch Korruption dahinter?

Radarsmilies

Smilie

Fritzi Bolline hat die Höchstgeschwindigkeitsanzeigesmilies ja schon beschrieben. Hier ist noch mal ein Foto von der Apparatur. Das Lachen oder Schippeziehen ist leider nicht zu erkennen. Erkennen kann ich ebenfalls nicht den Sinn der Anschaffung. Wer an der Ampel seinen Motor aufheulen lässt, wenn eine Oma die Straße überquert, der wird sich auch einen Scheiß aus traurig aus der Wäsche schauende Emoticons machen.

Brandenburg, Du Perle Brandenburgs

Klein Kreutz

Und hier haben wir noch ein Bild aus der Kiste: „Brandenburg ist gar nicht so hässlich!“ Um den Himmelfahrtskommandos zu entfliehen, haben meine Freundin, Bekannte und ich eine kleine Landpartie unternommen. Diesmal ging es nach Klein Kreutz. Ach was hat mein Herz gelacht, als ich statt scherben-gesäumter Straßen, diesen paradiesische Flecken erblickt habe. Dass es bewölkt war, war mir recht, hatte ich doch vorsorglich eine Regenjacke angezogen.

Eine Dachlatte

hätte ich ich gestern gerne bei gehabt. Als ich gerade auf der Jahrtausendbrücke zur Café-Bar lief, kam mir ein Rudel vollgesoffener Mittvierziger entgegen. An und für sich ist das ja gar nicht schlimm. Aber wer Fußballfanmützen in Nationalfarben(deutsch) trägt, den Schlager Michaela lallt und versucht meinen Hund zu begrabbeln, der hat schon etwas Haue verdient.

CarHifi-Scheiße

In meiner unmittelbaren Nachbarschaft, hab ich den Hauptnerv unserer fetzigen Gesellschaft ausmachen können. Einen Car-Hifi-Laden. Die gottverdammten Schweine geben sich nicht damit zufrieden ihre ohrenbetäubenden Geräte zu verkaufen, nee nee, einbauen tun sie die Trommelfellfräsen auch noch. Und genau da liegt der Hund begraben. Bevor die hässlichen Sonnenbankfressen mit ihren neuen meist „fetten“ Anlagen wieder losfahren, wird erstmal voll aufgedreht, man will ja schließlich sicher sein, ob man sich das eh schon zurückgebildete Hirn, mit dem gekauften Gerät noch weiter wegschranzen kann. Geht eigentlich immer problemlos, bei dem was da aus den Mebranen geschissen kommt.

Blick von der Jahrtausendbrücke

Schön ne?

Schaut man von der Jahrtausendbrücke sieht man genau das hier, natürlich sieht es besser aus, wenn es nicht so bewölkt ist. Mir ist schon klar, dass der Durchschnittsbrandenburger den Anblick kennt, aber trotzdem fand ich es ganz schön, auch mal das Brandenburg-Blog mit der Aufnahme aufzupeppen.

Hey Brandenburger

Der Namenszusatz Deiner Stadt, der da heißt „an der Havel“ lässt auf eine nicht zu verachtende Menge Wasser in unmittelbarer Umgebung schliessen. Und in der Tat, Brandenburg hat wirklich viel davon in und um sich herum. Aber warum nur Brandenburger, und ich blicke dich scharf an, warum quetschst du Dich „Besteck im Besteckkasten „-gleich am Grillendamm zwischen Hunderte anderer Havelstadtbewohner. Brät es sich in intimer Enge besser als irgendwo allein? Also ich fahr, wenn der Sommer mich zum Baden auffordert immer zum… Nee, könnt ihr vergessen, sag ich nicht, ich will, dass es da idyllisch bleibt, fahrt Ihr mal zum Grillendammgrill.

Sankt-Annen-Promenade

Schön ist’s in der Sankt-Annen-Promenade zu dieser Jahreszeit. Die Bänke am Kanal laden wunderbar zum verweilen ein. Hab ich natürlich dankend angenommen und erstmal verweilt. Die Entlein schienen mir so selbtbewusst, als ob sie sagen wollten: „Mensch verschwinde, und komm im Winter wieder, wenn wir nichts zu fressen haben!“ Im Winter würd ich, glaub ich nur ganz kurz verweilen, ist ja auch nicht ganz so einladend, eher ausladend, wie mein Bauch, wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann. Was bisweilen der Schönheit, und fast paradisischen Idylle keinen Abbruch tut. Die Idylle zerstören, das können dann aber wiederum die Enten ganz gut. Mit ihrer Schnatterei haben sie nochmals auf das Überangebot von Nahrung verwiesen und mir mit Nachdruck bedeutet, dass ich gehen soll. Bin ich dann auch, scheiß Enten! Im Winter bleibt der Brotbeutel kalt, die können mal kacken gehen!

Patrick Swayze in Brandenburg

Patrick Swayze hält sich fit

Als ich Patrick Swayze heute Morgen bei mir auf dem Küchenboden fand, hab ich nicht schlecht gestaunt. „Entspannen hin oder her, so ein Prachtkörper, will jeden Tag aufs Neue gestählt werden. “ entgegnete er meinem erstaunten Gesichtsausdruck. „Fette Weiber wie in Dirty Dancing stemmen sich schließlich nicht von alleine. Da brauchste schon etwas Kraft!“ wurde ich sogleich belehrt. Der Patrick Swayze ist halt durch und durch Profi.

Patrick Swayze in Brandenburg

Patrick Swayze

Eigenen Aussagen zufolge liebt es Patrick Swayze den Mai an den Ufern der Brandenburger Havel zu genießen: „Da steh ich gerne mal am Wasser, rauch nen paar Kippchen und lass die Seele baumeln. Gern geh ich auch mal rüber ins Fonte und zisch mir ein paar kalte Bierchen rein!“ gestand er mir im Vertrauen. Noch bis Freitag ist der zurückhaltende Star in Brandenburg an der Havel und schaltet ein wenig ab.

Doofer Sprayer

Graffiti

Also über Graffiti kann man ja nun wirklich streiten. Für den einen ist das urbane Kunst, für den anderen wiederum fällt so etwas unter Vandalismus. Gut gemachte Arbeiten, wenn auch illegal, können meiner meiner Meinung nach das Stadtbild verschönern. Solche Schmierereien (Foto) zähle ich allerdings eher zu präpubertärer Zerstörungswut. Ich bin weiß Gott nicht konservativ, aber dennoch frage ich mich immer wieder was so eine Scheiße soll! Wenn ich irgendwann mal so einen Scheißer unter meinem Fenster erwischen sollte, dann tätowiere ich ihm „Bitch“ auf die Stirn. Damit er sich ganz nebenbei auch noch die richtige Schreibweise einprägt – in dem Falle eingeprägt bekommt.

Meinen Vermieter die Sau…

… kenn ich ja noch von dem Tag als er mir mit blitzenden Augen den unterschriebenen Mietvertrag gierig aus den Händen riss und die Schlüssel vor die Füße warf. „Die kaputten Fliesen über dem Klo, werden noch diese Woche ausgetauscht.“ Wo nun schon zwei Monate vergangen sind, kann ich resümieren, das sich diesbezüglich nichts getan hat. Was er aber voller Eifer kann, ist Mahnungen schreiben. Nicht dass ich nicht zahle, ich zahle nämlich wirklich fristgerecht. Aber (nun schon zum zweiten mal) immer einen Tag vor dem Tag an dem das Geld bei ihm eingegangen sein müsste, ist bei mir ne Mahnung im Briefkasten.
Was muss ich für einen Eindruck auf den Mann gemacht haben? Ist mir auch egal, nächstesmal geb ich ihm einen Grund zum mahnen. Stichwort: Wiederaneignung!

In die Tasche gekackt

Ein Osterei der ekligen Art bekam mein Kumpel gelegt. Eine Straßenkatze, der er des Öfteren Asyl in seinem WG-Zimmer gewährt hatte, kackte ihm in seine Reisetasche, die mit frischer Wäsche gefüllt, neben seinem Bett stand. Wie er später bemerkte hat sie ihm auch noch unter seinem Schreibtisch eine kleine Überraschung versteckt.

Noch einmal Pennen!

So liebe Brandenburger, einmal müsst ihr noch schlafen, und dann ist Punkrock angesagt. Ich weiß, hab ich schon mal gesagt, aber ich wollte euch nur noch mal dran erinnern. Wenn Subkultur an die Tür klopft muss man unbedingt aufmachen, sonst kommt sie vielleicht nicht wieder. Achso, wer´s schon vergessen hat oder noch gar nicht weiß, es spielen auf: Die Angst, Pinoreks, Blutiger Osten und Gleichlaufschwankung. Ort des Happenings ist immer noch das HdO. 21h jeht los, 3,50 kostet die Action.

Heringe

Jeden Morgen, wenn ich zur Arbeit latsche, lauf ich an der Filiale der Fischräucherei Schwarz vorbei. Und jedesmal sehe ich es, das liebevoll gefertigte Schild: „Jeden Freitag, frisch gebratene, heiße Heringe!“ Und jedesmal schwöre ich mir: „Diesen Freitag machst du es, diesen Freitag holst du dir einen frisch gebratenen, heißen Hering!“ Und dann ist wieder Montag, und mir fällt auf, dass ich mir auch dieses mal keinen frisch gebratenen, heißen Hering gekauft habe. Scheiße. Aber diesen Freitag werd ich dran denken. Ich muss herausfinden was den Mythos der frisch gebratenen, heißen Heringe ausmacht. Was ist das Geheimnis. Vielleicht gibt es ja gar keins, vielleicht sind die einfach nur frisch gebratenen, heiß und lecker. Was aber auch nicht schlecht wäre.

Lecker Kekse!

Hallo Brandenburg eines lass Dir mal gesagt sein! In Deiner Café-Bar an der Jahrtausendbrücke gibt es echt die leckersten Kekse der Welt. Die sind etwa Klodeckel-groß, selbstgebacken und dermaßen lecker, dass man schon nach dem ersten Bissen sofort schon mal zur Suchtberatung gehen sollte. Mann mann mann, echt hammerlecker. Nicht ganz so lecker fände ich den Espresso, was aber nur daran liegt dass ich keinen Kaffee trinke und mir ja dann auch keinen Espresso kaufen brauche, hehe.
Aber die Kekse, ich geh nochmal kaputt! So alle Brandenburger, schnell die Bausparverträge, Sparbücher und Aktienfonds aufgelöst und das Geld lustgewinnbringend in die köstliche Gebäckstücke anlegen! Hopp Hopp, losgeknuspert!

Goodbye Fonte!

Also wenn die Havel noch weiter ansteigt, heißt es wohl bald „Goodbye Fonte!“. Für alle die nicht aus Brandenburg kommen: Das Fonte ist ein ziemlich dicht am Wasser gebautes Etablissement, dass wohl bald untergehen wird. Achso Fonte ist natürlich die Kurzform von Fontane – Club. Ihr wisst ja der große Theodor Fontane ( Effi Briest, Wanderungen durch die Mark Brandenburg ) wurde von seinen Kumpels ja auch immer Fonte genannt. Also dann: Schnell austrinken und gen Ausgang paddeln.

Punkrock im HdO

Wie ich vorhin auf einem Plakat lesen konnte gibt es am 7. April ordentlich Punkrock auf die Mütze. Im Haus der Offiziere sind zu Gast: Pinoreks, Die Angst, Blutiger Osten und Gleichlaufschwankung. Um Neune (p.m.) gehts los, Eintritt kostet schlappe 3,50€.