Archiv für den Autor: Fritzi Bolline

Alles noch beim Alten

Dass in Brandenburg noch alles steht und auch sonst alles beim Alten ist, habe ich vor ein paar Tagen mehr oder weniger erfreut zur Kenntnis genommen als ich mit meinem Töchterlein von unserem Mädchen-Ostsee-Campingurlaub zurückkam.
Der Homo Brandenburgensis ist mal wieder kräftig am feiern und weil´s so schön ist, gleich dreifach. Da werden Hafen, Höfe und Beachvolleybälle befeiert – gleich mehrere (gute) Gründe, sich zu besaufen. Man fühlt sich gleich wieder zu Hause.

Und auch meine besonders netten Nachbarn, das Ehepaar Geier, (Name geändert) sind noch vorhanden. Klar, wo sollen die auch schon sein. Entführen würde die sicher keiner. Könnt man auch nicht, weil man sich gar nicht anschleichen kann. Offenbar sind die Eheleute nämlich mit Hightech-Überwachungsgeräten ausgestattet, die selbst in Militärkreisen beeindrucken würden. Wie sonst sollten sie zu einem derartigen Erkenntnisstand bezüglich Aufenthaltsorte und Lebensgewohnheiten ihrer Mitmenschen (insbesondere MIR) gelangt sein???
Manchmal bin ich wirklich beeindruckt. Zum Beispiel neulich als mir eröffnet wurde, die Treppe sei bei der Flurreinigung (die wöchentlich wechselnd die verschiedenen Hausbewohner vorzunehmen haben) nicht nur bis zum Erdgeschoss zu reinigen, sondern schließe auch den Kellerabsatz mit ein. Aha. Woher zum Teufel wussten die, dass ich da (aus reiner Unwissenheit) nichts gemacht hatte??? Man muss in diesem Zusammenhang wissen, dass der Flur immer sauber ist. Der Flurdienst macht deswegen auch gar keinen Spaß. Da fegt man so vor sich hin und was hat man am Ende auf der Müllschaufel? Nichts. Gar nichts. Vielleicht Mikropartikel, die man mit dem bloßen Auge nicht erkennt. So etwas in der Art muss das sein und Geiers nehmen nach meinen Reinigungsaktionen Proben von allen Treppenstufen und untersuchen mittels Mikroskop, welche Treppenbereiche von mir gereinigt wurden und welche ich ungehörigerweise vergessen habe. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Naja, wem´s Spaß macht…

Attraktive Kette


Dass Frau Tiemann, was Mode und Stil angeht, nicht das sicherste Händchen hat, kann man ja auf den ersten Blick erkennen. Mich hat ihr Bedürfnis nach einer Amtskette daher wenig überrascht – und – was soll ich sagen: ich bin dafür! Zumindest, was meinen oben schematisch dargestellten Entwurf angeht. Das wäre doch eine wirkliche Bereicherung für die Stadt und Frau Tiemann käme damit ihrem Ziel, Brandenburg zur attraktivsten Stadt im Land zu machen, ein ganz erhebliches Stück näher. Also, Portemonnaies auf, Leute und spenden. Wo könnte man sein Geld wohl besser einsetzen als für so ne tolle Amtskette?????

Schiff Ahoi…

Wer es noch nicht bemerkt haben sollte: es ist Sommer. Für viele mag es bei dieser nüchternen Feststellung bleiben, einige schleppen sich aus genau diesem Grund an einen überfüllten Strand und wieder andere besteigen ein Boot und schippern damit über einen unserer vielen Seen. Genau das habe ich am Wochenende auch getan. Mit dem Paddelboot meiner Mutter. Jeder Soziologe und Psychologe hätte dabei seine wahre Freude.
Da kommen die Mikes mit intelligenzvernichtendem Lärm auf ihren Affenfelsen vorbeigebrettert – auf dem Sonnendeck braten die Shirleys vor sich hin. Natürlich alle mit nem modischen Sonnenvisier um das gestylte Vakuum. In diesem Zusammenhang muss ich immer an die EPROMs denken. Für alle elektrotechnisch wenig gebildeten: dabei handelt es sich um Speicherchips, dessen Inhalte sich durch intensive UV-Bestrahlung wieder löschen… Ich bin mir sicher, hier besteht ein Zusammenhang…
Schön sind auch die fröhlichen Bootsausleiher-Familien, meist Berliner, die offenbar den unaufhaltsamen Drang haben, verzückt allen vermeintlich Eingeborenen zu winken. Ich freu mich ja über nette Menschen, aber als ich dann mal einfach nur ne Pause am Ufer machen wollte und schon einen lahmen Arm vom Zurückwinken hatte, vespürte ich plötzlich ein bisschen Sehnsucht nach meinen Waldorfs und Stadlers… Fast wäre ich verhungert, weil ich vor lauter Winken meinen Proviant nicht verspeisen konnte.
Am sympathischsten sind mir da doch die Segler und andere nichtmotorisierte Wassersportler. Die sind auch ganz nett zu einander und grüßen sich alle. Vor zwei Stunden stand man sich noch feindlich an der Supermarktkasse gegenüber, rollte die Augen, weil der andere nicht schnell genug das passende Kleingeld finden konnte, rammte sich mit dem Einkaufswagen um noch das tolle Lidl-Sonderangebot zu erstehen oder kämpfte eine erbitterte Schlacht im Straßenverkehr. All das ist vergessen, jetzt wird sich artig gegrüßt!

Mein Leben mit Waldorf und Stadler oder Bei meinem Nachbarn klappert´s oben.

Dean Moriarty hat sie ja freundlicherweise schon vorgestellt: Waldorf und Stadler… wobei die sicher auch schon vorher jeder kannte – sind sie doch überall und zahlreich im schönen Havelstädtchen anzutreffen. Am liebsten treten Waldorfs und Stadlers zu Klumpen geballt auf – in den beliebten Angel- oder Kleingartenvereinen, die so verheißungsvolle Namen wie „Erdenglück“ oder „Erholung e.V.“ tragen.
Wer sich fragt, wo die beiden wohnen, dem sei gesagt: bei MIR!
Ich bin ja gerade umgezogen und da ich möglichst viele Zimmer für möglichst wenig Geld benötigte, musste ich eben das nehmen, was ich nun mein neues zu Hause nenne… (mir stehen bei dem Gedanken gerade schon wieder die Tränen in den Augen…)
Ich wohne im Erdgeschoss. Neben mir und über mir, darüber ebenfalls und auch im vierten Stock wohnen überall Waldorf und Stadler. Ein Glück hört das Haus nach dem vierten Stock auf. Die Eingangstür wird jeden Abend ab um Neun abgeschlossen. Zweimal natürlich. Sicher ist sicher und man kann nie wissen und Ordnung muss sein. Hm.
Herrn Waldorf1 habe ich schon zwei Tage nach der Wohnungsübergabe kennen gelernt.
Als ich voll bepackt mit Farbeimern und Kartons meine verhasste neue Wohnung aufschließen wollte, bemerkte ich eine halbe Treppe höher einen Menschen, der sich mir als schräg über mir wohnender Mitmieter offenbarte. Ob ich denn die neue Mieterin sei, die jetzt da unten einzieht, wollte er wissen. Ich bejahte und er fuhr fort: „naja, achso, das ist ja schön, ja, aber wissen se – e i n Problem habe ich…“ (Das glaube ich gern. Wer mit einem weißen Rippenhemd bekleidet, das in einer bis an die Brust gezogenen Hose mit Bügelfalten steckt, im Hausflur neuen Mietern auflauert, hat definitiv ein Problem. Und mit Sicherheit nicht nur eines.) „… Sie schmeißen die Tür immer so zu!“ meckerte er jetzt los. „Könn´se die nicht mal n bisschen leiser zu machen? Wissen se, bei mir klappert´s dann oben richtig…“ Dass bei ihm oben was klappert, kann ich mir gut vorstellen. Dass jemanden das Geräusch einer sich schließenden Tür stört, der direkt an einer vierspurigen Straße wohnt, von der so ein Lärm herkommt, dass man tagsüber nicht das Fenster aufmachen kann, dagegen nicht.
Ich bin ein netter Mensch und auch ziemlich hilfsbereit. Ich mache meinen Mitmenschen gerne eine Freude. Deshalb mache ich jetzt öfter mal Krach. Ich singe laut, springe von der Stehleiter, schmeiße die Tür zu oder werfe Topfdeckel auf den Küchenboden. Wenn mir gar nichts besseres einfällt, dreh ich einfach mal die Musik lauter. Und spätestens zu Weihnachten kaufe ich meiner zweijährigen Tochter ein Schlagzeug. Oder ne Trompete. Nicht, weil ich Lärm mag oder mir das alles Spaß machen würde– nein, um Himmelswillen – nur aus Rücksicht auf meine Mitmenschen. Wär´ doch schlimm, wenn die Waldorfs und die Stadlers nichts zum Aufregen hätten… Kann man doch nicht machen…
So viel dazu. Mein Haus. Mein Auto. Mein Boot. Meine Schlussfolgerung: ich werde nicht zu Klassentreffen gehen und ein Boot schaffe ich mir lieber gar nicht erst an…

Hugo hat es schon wieder getan…

Als ich letzten Freitag die Kurstraße entlang fuhr und schließlich an der Stelle vorbeikam, an der ich schon neulich liegen geblieben bin, dachte ich noch so „Hugo, mach bloß kein´ Scheiß heute. Da standen wir letztes Mal – wegen DIR!“ Hugo hört´s und antwortete mit plötzlich aufsteigendem stinkendem weißen Qualm, der unter der Motorhaube hervorquoll.
Bevor die Kiste in die Luft fliegt wollte ich nur noch schnell an die Seite fahren als plötzlich ein vor mir fahrender älterer Mitbürger den Rückwärtsgang einlegte und ich das Ende eines silbernen Autos auf den Anfang meines qualmenden Hugos zurasen sehe… „Neeeeeeeee, das nich auch noch!“ schoss es mir durch den Kopf in der Millisekunde bevor es Krawummmm machte. Erschrocken entfernte sich das silberne Ende wieder von Hugo, so dass ich jetzt endlich an den Rand fahren konnte. Gelassen wartete ich, dass Hugo aufhört mir mit seinem stinkenden Qualm die Luft zu verpesten. Da kam der Fahrer des silbernen Wagens auf mich zu: „Haben Sie mich denn nicht gesehen?“ fragte er vorwurfsvoll und meine Gelassenheit verflüchtigte sich ruckartig. „Klar hab ich Sie gesehen… Sie kamen ja auch direkt auf mich zu!…“. Mein Gegenüber durchwühlte sein Gehirn nach passenden Erinnerungsfetzen und wurde offenbar fündig, denn plötzlich wurde er sehr reumütig und freundlich. Meine Gelassenheit kehrte auch gleich zurück. Jetzt starrte er auf meine immer noch leicht dampfende Motorhaube – „Achherrjeee! Ist das jetzt eben passiert? Bei mir am Auto war doch nicht mal ein Kratzer zu sehen! Das versteh ich gar nicht… achherrjeeeeh…“ Der Mann war jetzt völlig aufgelöst. „Ich hoffe, Sie sind gut versichert! Den Schaden müssen Sie mir natürlich ersetzen! War doch gerade alles neu gemacht… das wird teuer…“ – hätte ein Arsch an dieser Stelle gesagt. „Machen Sie sich mal keine Sorgen, dafür können Sie nichts. Das war schon vorher… sicher was am Kühler…“ hörte ich meine Stimme.

Pfingsten Rolandfest

Pfingsten steht vor der Tür. Hoffentlich wird am Sonntag das Wetter schön. Da ist nämlich in Brandenburg Rolandfest und ich (Altruist wie ich einer bin…) habe mich freiwillig zur Unterstützung des historischen Umzugs gemeldet… So nahmen die Dinge ihren Lauf und ich werde am Sonntag sackähnlich gewandet die Brandenburger Brauordnung von 1373 verkörpern. So wirklich schick und authentisch sind unsere Kostüme nicht gerade, aber was tut man nicht alles für Freibier… wenigstens muss ich kein Spaß-T-Shirt „Diesen schönen Körper formte BIER“ tragen – was ja auch irgendwie ein bisschen gepasst hätte… naja…
Aus Solidarität und vielleicht auch wegen des uns versprochenen Freibiers hat sich auch mein freundlicher Arbeitskollege T. zur Verfügung gestellt. Wir haben uns bezüglich der Aufgabenverteilung so geeinigt, dass er den Wagen mit dem darauf deponierten Freibierfass zieht während ich für´s Ausschenken und Verkosten zuständig bin… Nun dürfen wir leider dieses Fass nicht alleine leer saufen, sondern müssen dem holden Publikum davon abgeben 🙁 Zuschauen könnte sich also auszahlen… 😉

Noch einen berauschten Autofahrer…

… wird Brandenburg wohl demnächst in MIR finden. Anders halt ich das bald nicht mehr aus mit meinem bescheuerten Blechkasten. Das Ding will mich echt fertig machen. Dabei war ich immer so nett zu ihm. Gut, ich hätt´s vielleicht öfter mal putzen können und die Krümel raussaugen oder was andere immer so am Wochenende machen, wenn sie stundenlang an der imo-Waschstraße ausharren. Aber alles in allem bin ich eine nette Autobesitzerin. Gewesen.
Kurz vor Ostern ging´s los. Da steh ich an der Tanke in Wust und warte, dass ich dran bin. Endlich geht´s weiter. Nur bei mir nicht. Da springt das Dreckding nicht mehr an. Kein Mucks mehr. Ich bitte die hinter mir Wartenden, sich doch bitte woanders einzureihen und setze den mitleiderregendsten Blick auf, den ich drauf hab… (erinnert sich jemand an die Katze in Shrek2??)
Dann auf ´ner langen Autobahnrückfahrt schaltet sich plötzlich der Sportgang ein. Ja, klar, ist n Automatikwagen, aber SOOOO automatisch ist doch unheimlich… Vor allem kann ich diesen sportlichen Modus auch nicht wieder deaktivieren. Wer weiß, wie viel so ne ältere Automatikschlurre ohnehin schon verbraucht, kann sich meinen besorgten Blick auf die drastisch sinkende Tankanzeigenadel vorstellen als ich da so sportiv-hochtourig vor mich hinbrummelte. Um den Schaden einzudämmen bin ich dann bloß mit gut 100 km/h zurückgekrochen.
Danach begann eine endlose Odyssee in der Werkstatt.
Am letzten Freitag nach ewigem Warten, hatte ich ihn endlich wieder, meinen treulosen Freund. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Gestern, beim Durchfahren der Steinstraße tat sich plötzlich nichts mehr. Hugo (so nenn ich ihn jetzt, weil Hugo ein total besch… Name ist und daher zu dem Auto passt) rollte nur noch vor sich hin und ignorierte jeden panischen Tritt aufs Gaspedal beharrlich. Glücklicherweise hatte ich noch ne gute Geschwindigkeit drauf (was daran lag, dass ich so schnell wie möglich an den draußen in den Cafés rumlungernden Shirleys und Mikes vorbei wollte), so dass ich gerade noch bis in die Kurstraße rollen konnte. Wer sich also gestern über einen ziemlich schief stehenden Vectra gewundert hat- ich war´s! Oder besser gesagt Hugo. Sowas hält man doch nur im Vollrausch aus.

keep smiling…

Jeden Autofahrer in der Stadt haben sie sicher schon angelächelt – die neuen putzigen Höchstgeschwindigkeitsanzeigesmileys (was für ein Wort…). Was kommt als nächstes? Blinkende Ortseingangsanzeigetafeln: „Willkommen Freund. Du befindest dich vor der Stadt Brandenburg an der Havel. Tritt Dir noch mal die Schuhe ab und dann rein mit Dir!“? Hat die Stadt zu viel Geld??? Oder war da ein edler Spender am Werk?? Hofft da etwa jemand, diese bescheuerten Smileys hätten irgendeinen pädagogischen Wert???? Falls ja, dann muss ich denjenigen – zumindest, was MICH angeht – unheimlich enttäuschen. Seitdem ich mitbekommen habe, dass die Smileys nur so brav grinsen, wenn man sich an die angezeigte Geschwindigkeit hält und bei höherem Tempo ´ne Fresse zieh´n, rase ich geradezu an ihnen vorbei: „Heul doch, Du Sau! Har har har…“

Brandenburger Dialoge Teil I

Hohenstücken. Vorm Minimal. Etwa 30jährige Dauerkampftrinkerin, die jedoch aussieht wie 45 zu ihrem verwirrt wirkenden, hageren Begleiter: „… und da kommt die Kerstin bei mir an und sacht se, ick hätt ihr Bier wegjetrunken! Die spinnt doch, die Alte. Ditt hab ick ihr ooch jesacht… die is doch … nich janz dicht. Wenn die noch eenmal so ne Lügen über mir erzählt, ick hau die ufft Maul, ey…“ – zustimmendes Brummen vom Gegenüber.
Ich vermute, er – nehmen wir an, er heißt Jochen – hat nicht wirklich zugehört. Der Arme scheint mit der Aufgabe, seinen Körper im Gleichgewicht zu halten völlig ausgelastet zu sein. Nein, überlastet, denn jetzt lehnt er nur noch halb liegend, halb stehend an der Wand des mit Graffiti-Kunst verschönerten Gebäudes. Diese Haltung ist wohl bequemer und Jochen beschließt, auch ein paar Worte zur Unterhaltung beizutragen: „Gmussss no naaachaa szuun Berrr…nnnnt“. Was für das ungeübte Ohr wie die sinnlose Aneinanderreihung von Lauten klingt, hat die potenzielle Ufft-Maul-Hauerin, ich nenn sie mal Uschi, aber doch irgendwie verstanden. Jedenfalls fragt Uschi daraufhin interessiert: „Hat der Suff da?“ – „Näääää, da haaa do oooo ja keeeen Kohle.“ Uschi ist sichtlich enttäuscht. Langes Schweigen.
Gerade will ich zu meinem Auto gehen, da kommt die muntere Plauderei der beiden wieder in Gange und ich trödele mit meiner Einkaufstasche unauffällig noch ein bisschen weiter.
„Könn ja ooch ma bei de Kerstin jehn. Die kricht doch immer noch von ihrn Macka watt.“ Schlägt Uschi vor. „´ck deng, mittie Kerschtiiin hasse Ärja?!?“, wendet Jochen ein und ich bin ehrlich überrascht, dass die Reste seines Gehirns offenbar doch eine Information speichern konnten. Dafür kommt nun Uschi nicht mehr ganz mit: „Mitte Kerstin? Nääääää! Wie kommstn uff sowatt. Du tickst ja nicht janz richtig. Wenn de noch eenmal watt schlechtet über de Kerstin saachst – ick hau Dir ufft Maul!“…