Kategorie-Archiv: Politik

Piratenpartei Deutschland: Erste Schritte in die Rathäuser

Der brandenburgische Ortsbürgermeister von Hohenstein und
Stadtverordnete in Strausberg Jens Knoblich ist der Piratenpartei
beigetreten. Anlass sind beispielsweise der Abbau von Grundrechten und
eine bürgerferne Demokratie. In der Stadtverordnetenversammlung
Strausbergs vertritt die Piratenpartei nun die Interessen der Bürger als
Teil der offenen Fraktion.

Strausberg liegt im östlichen Speckgürtel von Berlin. Strausberg als
Sitz der Stadtverordnetenversammlung hat 26.000 Einwohner. Der Ortsteil
Hohenstein besteht aus Hohenstein, Gladowshöhe und Ruhlsdorf mit
insgesamt 500 Einwohner.

Mehr dazu unter: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/2009/01/politik/

Mit freundlichen Grüssen
Piratenpartei
kontakt@piratenbrandenburg.de

3.Oktober: Gründung der Piratenpartei Brandenburg

tag-der-deutschen-einheit-300×213.jpgDie brandenburgischen PIRATEN laden zur Gründung des Landesverbandes Piratenpartei Brandenburg nach Potsdam ein. Der Landesverband gründet sich am 3. Oktober 2008. Die Piraten begehen damit den Nationalfeiertag auf eine eigene Weise. Zitat: Wir sind der Auffassung das: “[man] früher oder später […] Partei ergreifen [muss], wenn man ein Mensch bleiben will.” [Graham Greene]. Es ist Zeit für eine tiefgreifende demokratische Veränderung der politischen Kultur. Mach einfach mit.

Mehr Infos: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=933

fernglas-300×231.jpgZugleich wird die Piratenpartei wird zur Kommunalwahl 2008 in Brandenburg unabhängige Wahlbeobachter entsenden. Die Beobachter sollen sicherstellen das die demokratischen Wahlgrundsätze geachtet und eingehalten werden. Die Ergebnisse werden dokumentiert und offengelegt. Hintergrund ist der Einsatz von ESD1+2 Wahlcomputern [1] in acht brandenburgischen Kommunen. Das brandenburgische Innenministerium hatte auf Antrag der Firma HSG Wahlsysteme GmbH am 17.7.2008 erneut NEDAP-Geräte für die kommenden Kommunalwahlen am 28.September 2008 zugelassen.

Mehr Infos: http://piratenbrandenburg.de/wordpress/?p=819

Inititative „Neues Brandenburg“ fährt hoch!

Am Sonntag den 03.08. um 12.00 Uhr wollen sich brandenburgischen Aktivisten zu einem gemeinsamen Workshop treffen.


pirat.jpgDazu lädt die Piratenpartei Brandenburg alle interessierten Brandenburger nach Königs Wusterhausen ein und bieten dort eine kreative Arbeitsatmosphäre. (genauers) Ziel der Aktivisten ist es, die Möglichkeiten einer brandenburgischen Bewegung auszuloten und einen Kampagnenfahrplan zu erarbeiten. Das Veranstaltungsprogramm umfasst neben dem ultimativen sommerlichen Grillfest, die Ausarbeitung von Ideen, Strategien und Kampagnen. Gefragt sind jede Menge Ideen! Denn die Piraten wollen: „Veränderung jetzt!“

Die Piratenpartei bieten allen Interessenten eine vollständig offene und selbstzugestaltende Organisation. Das Kernziel ist es, die politischen Maßstäbe in diesem Bundesland zu korrigieren und auf eine glaubwürdig bürgerorientierte, demokratische Basis zu stellen. Der Slogan der Veranstaltung lautet: “Jeder bringt noch einen mit.” Die Piraten freuen sich auf jeden Interessenten (offene Mailingliste).

Was wir verloren haben

Wenn man Diskussionen, Filme oder Berichte über das Leben in der ehemaligen DDR sieht, dann hört man immer: „Ihr hattet nix zu kaufen. Ihr wurdet bespitzelt. Ihr hattet keine Rechte und ihr konntet nicht wirtschaften.“ Jeder glaubt zu wissen, dass es gut ist, dass dieses dunkle Kapitel zu Ende ist. Komisch ist nur…so negativ habe ich das gar nicht in Erinnerung. Was die Stasi betrifft…nun…die GEZ heute ist gründlicher als die Stasi damals und die Überwachung der Bürger durch den Staat ist heute um ein vielfaches intensiver, als zu DDR-Zeiten. Jeder findet das auch gut so, denn wir müssen den Terrorismus bekämpfen und da muss man eben mehr überwachen dürfen. Nach dem Grund für den Terrorismus fragt glücklicherweise auch niemand, denn es läuft ja DSDS im Fernsehen und da hat man keine Zeit für so etwas….aber ich will nicht abschweifen, also zurück zur DDR. Liebe ehemalige DDR-Bürger, zählt mal nicht auf, was wir alles nicht hatten, sondern versucht euch mal daran zu erinnern, was wir verloren haben. Na, was kann das wohl sein? Es ist die innere Ruhe, der soziale Frieden, die Unfähigkeit zu wissen, was Existenzangst ist. Wir konnten nicht nach Malle, aber wir wussten genau, der Arbeitsplatz ist auch in einem Jahr noch da. Wir hatten nur Ostmark, aber wir wussten, dass wir dafür niemals beim Arbeitsamt betteln müssen. Wir kannten keine demütigende Leiharbeit, wir waren mit 50 nicht zu alt für unseren Job, wir wurden nicht gegeneinander ausgespielt, wir kannten kein Mobbing, wir wurden nicht zwangsvollstreckt und wir mussten nicht aus Not unser Konto überziehen. Unsere Kinder wurden nicht durch die Konsumgesellschaft idiotisiert, verroht und psychisch krank gemacht.

Existenzangst und Armut haben viele Menschen traumatisiert und ihr Selbstwertgefühl zerstört. Jene, welche noch Arbeit und Auskommen haben, müssen ihren Stand schützen und nach unten treten, immer mit der Angst beseelt, dass sie morgen selbst auf der Treppe ganz unten stehen können.

Mir geht es gut, ich kann mir einiges leisten….meine innere Ruhe habe ich jedoch in der DDR zurück lassen müssen und ich meine, die Zeit damals war besser. Meine Lehrerin für Staatsbürgerkunde sagte angesichts des relativen Wohlstands im Westen einmal folgende Sätze, welche ich damals nicht geglaubt habe: „Der Kapitalismus in der BRD hat nur eine friedliche Phase, der Wolf hat Kreide gefressen. Irgendwann wird er aber wieder aggressiv werden und sein wahres Gesicht zeigen. Es wird wieder einen großen Abstand zwischen arm und reich geben. Leider muss ich sagen, sie hatte recht.