Kategorie-Archiv: Privates und persönliches

Einladung zum 3. Zimtfest

Samstag 7.November  „3. Zimfest“ in der Alten Reederei
in Fürstenberg, Brandenburger Strasse 38 von 15-18 Uhr …offener Ausklang am Feuer…/ Aufbau und offenes Tor: ab 14 Uhr
Im spätherbstlichen Garten, im gut gewärmten „Wasserhaus“ an der Havel oder am Lagerfeuer gibt es Glühwein, Bücher, Marmeladen und Landprodukte zu kaufen – die beste Chance, sich mit Weihnachtsgeschenken einzudecken. Elke Resnitschek kommt u.a.mit Rhabarberpflanzen und Fruchtaufstrich, Kitty Weitkamp mit Senf und Keramik, Ute Boehm mit Strick – und Seifenwaren, Christine Heymann mit selbstgestrickten Pullovern, Julia hat ihre Bücherecke dabei und natürlich sitzen wir vor allem gemütlich um den Ofen, sicher gibt es auch wieder ein Spinnrad. ( letztes Jahr waren es drei …)
Nach dem Start und Erfolg im letzten Jahr suchen wir das
                       “ Beste Zimtgebäck 2009″: unter den mitgebrachten Bewerbern suchen wir den leckersten Zimtstern – bitte 20 Sterne mitbringen.  Alte Reederei
Brandenburger Strasse 38
16798 Fürstenberg
Email: Reederin@gmx.de

www.fuerstenberger-gartentag.blogspot.com

Fonte-Betreiberin wirft Gäste die nicht ins Bild passen raus

Das Fonte und dessen arrogante Betreiberin haben mich wohl vergangenen Donnerstag zum allerletzten Mal in ihren
Räumen trinken sehen. Obschon mir bewußt ist, dass dies der Wirtin an ihrem voluminösen Hinterteil vorbei geht, werde ich mich hiermit öffentlich von diesem Schuppen distanzieren:
Wie jeden zweiten Donnerstag, sind ich und meine Kollegen auch in der vergangenen Woche auf ein paar Biere ins Fonte eingekehrt. Wohlwissend, dass am späteren Abend zum Tanz zu schlechter Musik geladen wurde, nahmen wir uns vor möglichts bis um Zehn bereit für das Bettchen zu sein. Ähnliches nahm sich vermutlich auch jener ältliche Knabe vor, der ebenfalls zur gleichen Zeit ins Fonte einkehrte. Betrachte man die Art sich zu kleiden als Aspekt sozialer Kompetenz, könnte man genannten Gast durchaus als Außenseiter sehen.
Mir liegt das natürlich fern und umso mehr geht mir sein Schicksal nahe. Einigermaßen angetrunken, jedoch völlig entspannt und ruhig saß er da an seinem Tisch und trank Bier. Die anderen Gäste interessierten ihn soweit ich das beobachten konnte überhaupt nicht. Als sich das Fonte dann aber zu füllen begann und immer mehr fetzige Menschen in Outfits der aktuellen Mode hineinströmten, wurde er dann von der Wirtin gebeten zu gehen.
Einigermaßen traurig und entsetzt äußerte er dann uns gegenüber seinen Unmut, konnte er doch nicht verstehen, warum er quasi herausgeworfen wurde. Um geeignete Gründe zu eruieren fragten wir unsererseits die Kellnerin, die an unserem Tisch bediente. Als sie uns einer plausiblen Antwort schuldig blieb, waren wir geneigt zu gehen, und taten dies nach Bezahlung unserer Zeche.
Auf dem Nachhauseweg, wurde uns dann auch bewußt, wie wenig sich andere Gäste für diesen Vorfall interessierten. Wie selbstverständlich ist es geworden, dass Leute ob ihres Aussehens einfach ausgeschlossen werden? Warum zählt Schein mehr als Sein?
Noch im vergangenen Sommer hab ich mich über die gemütliche Terrasse des Fonte gefreut. Diesen Sommer werde ich es wieder vorziehen mit Sternburgbier an der Havel zu sitzen.

Wust sucht seinen Superstar.

Dass dieses Format sogar noch an Niveau verlieren könnte, hat mich überrascht. Doch wie ich gerade in Ecki´s Lokal Klatsch lesen konnte, hat das Einkaufszentrum Wust seinen Superstar gesucht und doch tatsächlich gefunden.
Offenbar gibt es in Brandenburg jede Menge kleiner Talente, deren Eltern es ihnen nicht verboten haben sich zum Horst zu machen.
Anyway! Zur Gewinnerin wurde Cindy Bertz gekürt. Und was blüht dem EKZ Wust-Superstar nun?
Professioneller Gesangsunterricht, oder ein Jazzdance-Workshop mit Detlef „Dee“ Soost?
Vorerst wohl nicht. Einstweilen muss sie sich mit einem Auftritt auf dem Herbstfest des Autohauses Fohlmeister begnügen.
Und was kommt danach? Gigs in Gittis Imbiss, Auftritte auf Anglertreffen, Engagements in Altenheimen und auf Silberhochzeiten?
Aus dem lieben Schulmädchen, das mal Tierärztin oder Anthropologin werden wollte ist Tingeltangel-Cindy geworden, die in schummrigen Spelunken vor betrunkenen Fernfahrern singt und noch immer auf ihre Privilegien als Superstar wartet.
Und irgendwann ist der kleine Superstar ausgebrannt. Psychisch am Ende, Borderline!
Der Suff und die Drogen haben ihr übriges getan.
Und wie damals bei Roy Black fragen sich dann alle, wie das nur passieren konnte.
Aber so ist es nun mal. Das ist Rock`n`Roll.

Moriartys Webtipp

Banksy

Sehr anschauenswert ist die Internetseite des Straßenkünstlers Banksy. Laut einem entsprechender Artikel der Online-Enzyklopädie Wikipedia bedient sich Banksy Taktiken der Kommunikationsguerilla und der Adbusters. Grandios, hab ich dann aber doch erstmal nachschlagen müssen. Solltet Ihr auch, denn um euch eine kurz Definition aus den beiden doch sehr umfangreichen Artikeln(naja gut, der eine ist ziemlich lang) zu exerpieren, bin ich im Moment zu faul. Und wenn ihr selbst nicht nachschlagen wollt, dann schaut Euch wenigstens die Seite an, die ist in der Tat sehr gelungen:

http://www.banksy.co.uk/menu.html

Mit den Augen des Meetingpoint Brandenburg betrachtet

Als echter Brandenburger sollte man hin und wieder die Seiten von Christian Griebe(l)´s Meetingpoint Brandenburg besuchen. Zwar darf man dort nicht unbedingt schöngeistiges Schreibwerk, ja nicht einmal investigativen Journalismus erwarten, aber Spaß macht es dennoch. Habe ich noch vor kurzem das Car-Hifi-Treffen als Refugium hirnloser Halbaffen bezeichnet, konnte ich mich auf oben genanntem Portal eines besseren belehren lassen. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube den euphemistischen Tenor der dort veröffentlichten Texte, als positivistisch deuten zu können.
Laut dem wunderbaren Artikel „Bass, Beats & Melody“, aus der Feder von Nadine Wegerer war auf dem von mir absichtlich verunglimpften Treffen, angeblich der „Kreativität kein Ende gesetzt.“ Ja was denn für eine Kreativität bitteschön? Bezeichnet denn jener Begriff nicht die Fähigkeit schöpferischen Denkens und Handelns. Danach muss man aber eine Weile Suchen, betrachtet man die Spinner, die sich in ihre Autos solche Höllenlärm verbreitenden Anlagen einbauen lassen. Weder schöpferischen Denkens noch Handelns bedarf es doch lediglich der Fähigkeit diese Anlagen zu bedienen, was man binnen Minuten jedem Orang-Utan beibringen könnte.
Und nun zu Dir, liebe Nadine Wegerer: Ich begrüße Deine Schreibübungen, jedoch solltest Du irgendwann mal anfangen alles ein wenig kritischer zu betrachten und nicht jede Suppe auslöffeln die man Dir vorsetzt.

Tschuldigung!

Als mir die Fußgängerampel am Park nahe der Walter-Rathenau-Straße auch nach mehrmaligem Drücken, des gelben Schalters partout kein günes Licht geben wollte, bin ich einfach bei Rot gegangen. Auf der anderen Straßenseite angelangt, hab ich dann nochmal gedrückt, und siehe da, scheint wohl nur der eine Schalter defekt gewesen zu sein. Jenem Opelfahrer, dem ich eine unnötige Rotphase beschert habe, und der mir mittels Hupen signalisiert hat, was ich für ein dämliches Arschloch sei, möchte ich hiermit meine Entschuldigung aussprechen.

Nachtrag Leckere Törtchen

Hallo Brandenburg-Blogger, ich hab mir gedacht, dass ich vielleicht in Zukunft auch mal was wissenswertes über meine Stadt rausposaunen sollte. Also:

Zu erst einmal möchte ich dem Dean Moriarty beipflichten. Die Törtchen sind in der Tat hammerlecker. Auch die Kaffeespezialitäten, die da so feilgeboten werden sind vortrefflich. So, genug geschleimt! Was mich aber wirklich nervt, sind die vielen Wespen, die einem da um den Kopf schwirren. Ich kann mir vorstellen, dass so mancher potenzielle Kunde in Anbetracht der stechenden Mistviecher, seine Absicht einen Kaffee zu kaufen verwirft, und aus Angst gestochen zu werden, lieber das Weite sucht. Also ich sehe da Handlungsbedarf, auch im Interesse der Mitarbeiter. Aber ansonsten find ich die Café-Bar prima-
Auch nicht schlecht finde ich die Terasse des Fontane-Clubs. Da hab ich schon des manchen lauen Sommerabends gemütlich da gesessen und mit Freunden einen Cocktail geschlürft. Allerdings sichert wie woanders wohl auch, nur pünktliches Erscheinen einen Sitzplatz.

Lecker Törtchen

Ausgesprochen lecker, und ihren Produktpaletten-Nachbarn, den klodeckelgroßen Keksen in nichts nachstehend sind, wie ich finde, die Blätterteig-Pudding-Törtchen der CaféBar. Supersache! Für 1,20 € das Stück zwar verhältnismäßig teuer, sollte man sich aber trotzdem mindestens ein Mal im Monat so eine Gaumenfreude spendieren. Übrigens sind die Törtchen mit so einem eigenartigen französischen Namen ausgeschrieben, den ich mir trotz größter Anstrengung einfach nicht merken kann. Wenn jemand da draußen im Französischunterricht aufgepasst hat, und sich sowas merken kann, der schreibe doch mal bitte wie die leckere Gebäck heißt.

Alles noch beim Alten

Dass in Brandenburg noch alles steht und auch sonst alles beim Alten ist, habe ich vor ein paar Tagen mehr oder weniger erfreut zur Kenntnis genommen als ich mit meinem Töchterlein von unserem Mädchen-Ostsee-Campingurlaub zurückkam.
Der Homo Brandenburgensis ist mal wieder kräftig am feiern und weil´s so schön ist, gleich dreifach. Da werden Hafen, Höfe und Beachvolleybälle befeiert – gleich mehrere (gute) Gründe, sich zu besaufen. Man fühlt sich gleich wieder zu Hause.

Und auch meine besonders netten Nachbarn, das Ehepaar Geier, (Name geändert) sind noch vorhanden. Klar, wo sollen die auch schon sein. Entführen würde die sicher keiner. Könnt man auch nicht, weil man sich gar nicht anschleichen kann. Offenbar sind die Eheleute nämlich mit Hightech-Überwachungsgeräten ausgestattet, die selbst in Militärkreisen beeindrucken würden. Wie sonst sollten sie zu einem derartigen Erkenntnisstand bezüglich Aufenthaltsorte und Lebensgewohnheiten ihrer Mitmenschen (insbesondere MIR) gelangt sein???
Manchmal bin ich wirklich beeindruckt. Zum Beispiel neulich als mir eröffnet wurde, die Treppe sei bei der Flurreinigung (die wöchentlich wechselnd die verschiedenen Hausbewohner vorzunehmen haben) nicht nur bis zum Erdgeschoss zu reinigen, sondern schließe auch den Kellerabsatz mit ein. Aha. Woher zum Teufel wussten die, dass ich da (aus reiner Unwissenheit) nichts gemacht hatte??? Man muss in diesem Zusammenhang wissen, dass der Flur immer sauber ist. Der Flurdienst macht deswegen auch gar keinen Spaß. Da fegt man so vor sich hin und was hat man am Ende auf der Müllschaufel? Nichts. Gar nichts. Vielleicht Mikropartikel, die man mit dem bloßen Auge nicht erkennt. So etwas in der Art muss das sein und Geiers nehmen nach meinen Reinigungsaktionen Proben von allen Treppenstufen und untersuchen mittels Mikroskop, welche Treppenbereiche von mir gereinigt wurden und welche ich ungehörigerweise vergessen habe. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Naja, wem´s Spaß macht…

Dean Moriarty dem Alkohol verfallen

So Freunde, wenn ihr in nächster Zeit nichts von mir hört, dann liegt daran, dass ich mich mit Pete Doherty in eine Entzugsklinik begeben habe.
Nachdem ich auf Wikipedia etwas rumgeklickt habe, kam ich wie von Zauberhand auf den Artikel über Alkoholismus. Scheiße! Wenn man dem Psychologen Elvin Morton Jellinek und seinem Schema über die Ausprägung der Alkoholsucht Glauben schenkt, dann bin ich ein Delta-Typ ein so genannter Spiegeltrinker. In der Erklärung heißt es: Der Spiegeltrinker „bleibt lange Zeit sozial unauffällig („funktionierender Alkoholiker“), weil er selten erkennbar betrunken ist. Dennoch besteht eine starke körperliche Abhängigkeit, so dass er ständig Alkohol trinken muss, um Entzugssymptome zu vermeiden.[…] Deltatrinker sind nicht abstinenzfähig und alkoholkrank.“ Oh Mann ich bin ein funktionierender Alkoholiker. Ich dachte erst es ist mein Sinn für Gemütlichkeit, und nichts Ernstes, wenn ich abends nach harter Arbeit ein kleines, oder auch zwei kleine Bierchen zische. Aber laut Jellinek bin ich nicht abstinenzfähig. Aber Moment mal, woher will der denn das wissen? Vielleicht kam ich einfach noch nie in die Gelegenheit mal kein Bier trinken zu können.
Da ist mein Freund Doherty schon anders drauf. Der säuft ja jeden Tag wie ein Matrose. Und funktionieren tut der auch nicht, jedenfalls nicht in punkto Zuverlässigkeit. Oder habt ihr schon mal ein Konzert seiner Band Babyshambles gesehen, ohne 18 Stunden auf ihren eigentlichen Auftritt zu warten?

Brav gezahlt, Herr Moriarty

„Sie können Ihrer Inkasso-Drohne sagen, er soll seine fetten Finger von meiner Hauptsicherung lassen, Ihr Verweis auf das Recht mir die Stromversorgung einstellen zu dürfen, hat mich überzeugt. Ich habe also sofort gezahlt, ihr widerlichen Vampire!“ – „Wer zum Teufel sind Sie eigentlich?“ fragte mich die Stimme am anderen Ende der Leitung.
Damit hatte die Handlangerin der Brandenburger Stadtwerke mir sofort den Wind aus den Segeln genommen. Nachdem ich ihr meinen Namen sagte, und sie mir dann eröffnete, dass sie die Kundennummer auch noch wissen müsste, hielt meine Zorn-Galeone völlig an. Nachdem ich die scheiß Nummer endlich dank meiner eigenwilligen Ordnung gefunden hatte, musste ich ihr mein gesamtes Anliegen noch einmal vortragen, nur um sie in einem Tonfall, in dem man nur mit Schwachsinnigen redet sagen zu hören: „Sehen Sie Herr Moriarty, es geht doch, das nächste mal zahlen sie gleich, das erspart Ihnen eine Menge Ärger.
Niemals, Typen wie ich brauchen den Ärger. Das hier hat nichts mit fehlender Zahlungsmoral zu tun. Das ist Wiederaneignung! Einen warmen Arsch zu haben, sollte ein Grundrecht sein, für das niemand zahlen muss. Darüber denken Energielieferanten und ihre Kumpels in den enstprechende Positionen innerhalb der Legislative natürlich anders.

Bootsbesitzer ficken nicht

Als meine Herzallerliebste und ich heute Morgen an einer geheimen Badestelle etwas plantschen wollten, wurden wir böse enttäuscht. Da parkten doch glatt zwei Motorboote, wie sie nur von gelangweilten Mittvierzigern besessen werden können. Mitten an unserem Strand. „Verpisst Euch“ haben wir laut gedacht, und ebenfalls in Gedanken die Doppelläufige durchgeladen.
Blöde Bootsheinis, haben die nichts besseres zu tun als alle Strände zuzuparken? Haben die in der Tat nicht. Sex haben die mit Sicherheit nicht mehr: Denn wenn sich ein Paar entschließt ein Motorboot zu kaufen, ist das eine stille Übereinkunft, das ab Kaufdatum nie wieder gefickt wird. Viel Spass ihr Asexuellen.

Hitzewelle, na und?

Klimaanlage

Dieses Bild hab ich mittlerweile ständig bei mir. Und was soll ich sagen, es funktioniert. Ich bin erfrischt. Mit der Hitzewelle klar zu kommen ist schlicht und einfach eine Einstellungsache. Man muss sich nur energisch immer wieder einreden, dass es ja in Wirklichkeit rotznasen-kalt ist, und schon hört auch der Schweißfluss auf. Man darf natürlich nich den Fehler machen und sich einreden, dass es regnet, denn schwupps hat man sich eingepisst. Ähnlich, nur noch unangenehmer ist wenn man sich einen schönen Schneesturm suggeriert. Pfui Deibel!
Ich würd Euch ja gerne in die hohe Kunst des „Frierens durch Konzentration“ einführen, jedoch muss ich mal nach dem heißen Badewasser, dass gerade einläuft, sehen. Danach zieh ich mir meinen Fleece-Pulli an und mach es mir mit einem schönen heißen Kakao vor dem lodernden Kamin gemütlich. Wie gesagt: „Alles eine Frage der Einstellung“

Fritzi Bolline verschollen?

Wo ist eigentlich meine Brandenburg-Blog-Kollegin? Muss ich jetzt alleine über mein heißgeliebtes Brandenburg schimpfen. Bin ich jetzt der letzte meiner Art? Gibt es bald keine Misanthropen mehr in Brandenburg? Wo steuern wir hin wenn alle nur noch rosa Polo-Shirts tragen und sich nichts anderem außer dem Auto und der eigenen Schönheit widmen. Wer scheißt den Bekloppten und Bescheuerten vor den Koffer? Ich ganz alleine?
Fritzi komm wieder aber flott.
Hier ist alles voller Shirleys und Mikes, ich glaub ich werde verrückt! Hiiiiillllllllllllllllfffffffffffffffffeeeeeeeeeeee!!!!!!!

Verrückter Mutant wollte die Welt anzünden!

Fotoapparate sind doch echt ne Scheiß-Erfindung! Wenn man einen gebrauchen könnte, ist man entweder zu arm einen zu besitzen, oder hat das Ding einfach mal wieder nicht dabei. Hat man einen, und selbigen auch tatsächlich dabei sieht man sich ständig gezwungen, seine so genannten Liebsten in gestellten Posen abzulichten oder Bilder der schrecklichen Umgebung zu knipsen. Wirklich brisantes kommt natürlich nie vor die Linse.
Wie zum Beispiel heute Nachmittag: Ich war gerade auf dem Weg nach Plaue, da kommt mir doch in Höhe Kaltenhausen ein Fackelläufer entgegen. Ehrlich ein gottverdammter Fackelläufer. Hätte ich da ne Kamera dabei gehabt, würde ich der BILD eine Sensationsstory verkaufen die sich gewaschen hätte. Irgend so etwas wie „Verrückter Mutant wollte die Welt anzünden!“
Scheiße, muss ich halt dem Brandenburg-Blog die lauwarme Wahrheit erzählen.

Merke Dir:

Wer in der Wohnung mit einem Sitzball Fußball spielt, der braucht sich nicht zu wundern, wenn dabei ein neu gekauftes Weißbierglas zu Bruch geht. Und über das Weißbier, dass sich über die Tastatur ergießt erst recht nicht.

Glockenalarm

Geweckt wurde ich heute morgen mit ausgedehntem Glockengeläut. „Waaas, schon 53 Uhr?“, sprang ich panisch aus dem Bett, hatte ich doch um 12 Uhr einen Termin. „Beruhig dich!“, beruhigte mich meine Freundin, „es ist halb Zehn, die läuten nur zum Gottesdienst!“ Krass, wie energisch die versuchen ihre Herde in die Kirche zu treiben. Hat aber nich ganz funktioniert. Jenes Schäfchen, dass am ehesten um Absolution hätte beten müssen, hat sich noch mal umgedreht, und den lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Gute Nacht.

Hugo hat es schon wieder getan…

Als ich letzten Freitag die Kurstraße entlang fuhr und schließlich an der Stelle vorbeikam, an der ich schon neulich liegen geblieben bin, dachte ich noch so „Hugo, mach bloß kein´ Scheiß heute. Da standen wir letztes Mal – wegen DIR!“ Hugo hört´s und antwortete mit plötzlich aufsteigendem stinkendem weißen Qualm, der unter der Motorhaube hervorquoll.
Bevor die Kiste in die Luft fliegt wollte ich nur noch schnell an die Seite fahren als plötzlich ein vor mir fahrender älterer Mitbürger den Rückwärtsgang einlegte und ich das Ende eines silbernen Autos auf den Anfang meines qualmenden Hugos zurasen sehe… „Neeeeeeeee, das nich auch noch!“ schoss es mir durch den Kopf in der Millisekunde bevor es Krawummmm machte. Erschrocken entfernte sich das silberne Ende wieder von Hugo, so dass ich jetzt endlich an den Rand fahren konnte. Gelassen wartete ich, dass Hugo aufhört mir mit seinem stinkenden Qualm die Luft zu verpesten. Da kam der Fahrer des silbernen Wagens auf mich zu: „Haben Sie mich denn nicht gesehen?“ fragte er vorwurfsvoll und meine Gelassenheit verflüchtigte sich ruckartig. „Klar hab ich Sie gesehen… Sie kamen ja auch direkt auf mich zu!…“. Mein Gegenüber durchwühlte sein Gehirn nach passenden Erinnerungsfetzen und wurde offenbar fündig, denn plötzlich wurde er sehr reumütig und freundlich. Meine Gelassenheit kehrte auch gleich zurück. Jetzt starrte er auf meine immer noch leicht dampfende Motorhaube – „Achherrjeee! Ist das jetzt eben passiert? Bei mir am Auto war doch nicht mal ein Kratzer zu sehen! Das versteh ich gar nicht… achherrjeeeeh…“ Der Mann war jetzt völlig aufgelöst. „Ich hoffe, Sie sind gut versichert! Den Schaden müssen Sie mir natürlich ersetzen! War doch gerade alles neu gemacht… das wird teuer…“ – hätte ein Arsch an dieser Stelle gesagt. „Machen Sie sich mal keine Sorgen, dafür können Sie nichts. Das war schon vorher… sicher was am Kühler…“ hörte ich meine Stimme.

Hundepferde

Pferd

Wie hat eine Freundin neulich treffend formuliert: Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Hundepferde. Sicherlich wollte sie damit das Übergewicht ihres leicht mopsigen Hundes als niedlich abtun, dennoch könnte jenes Bonmot auch als Bildunterschrift für das Bild oben verwendet werden. Aufgenommen habe ich das Foto als ich neulich mit meiner Freundin und unseren Hundepferden in Klein Kreutz spazieren war. Ist übrigens immer noch sehr idyllisch dort.

Brot und Spiele

Volksfeste wie das Havelfest vom Wochenende sind ja in Wirklichkeit dazu da, das Volk von seiner miserablen Situation abzulenken und es davon abzubringen Aufstände anzuzetteln. Brandenburg/Havel muss was das anbelangt ein ziemliches Pulverfass sein. Anders könnte ich mir diese Schwemme an Ritter-, Havel- und weiß der Deibel was für Feste nicht erklären.
Jetzt mal im Ernst, wozu die ganzen Feste, wozu die ganzen Feuerwerke, die wenig übertrieben alle zwei Wochen veranstaltet werden?
Die kritische Masse muss halt immer schön betrunken gehalten werden, und mit Partys allerniedrigstem Niveaus in die Gleichgültigkeit geschunkelt werden. Wunderbar bieten sich da Modern Talking – Coverbands, wie just auf dem Havelfest zu erleben, an. Mit 4-5 Bier im Kessel schleudert Papa Mutti über den Dancefloor und das knappe Budget übern Haufen. Zum Brother Louie macht er sich damit sicherlich nicht, sind doch Nachbarn und Arbeitskollegen ebenfalls in Endzeitpartylaune und nicht minder besoffen. Noch ein zünftiges Feuerwerk, und schon wird auch die Mehrwertsteuererhöhung akzeptiert. Ach bevor ich es vergesse, ich glaube dass der Name des Havelfestes an die alte Tradition, Becher, Flaschen und sonstigen Partymüll in den eh schon geschundenen Fluss zu schmeißen, angelehnt ist. Prost.

Lecker Softeis

Leckeres Softeis ist erwartungsgemäß lecker und als solches, wer hätte es gedacht, äußerst soft. Portionen dieser Gaumenfreude gibt es an der Straße Richtung Klein Kreutz (Namen vergessen) direkt hinter der Brücke. Das sehr ostalgisch aufgemachte Café lässt vermuten, dass man nach seiner Bestellung nur 40 Pfennige berappen muss. Die Tatsache dass ein großes Softeis dann doch mit 1,30 Euro zu Buche schlägt, ist bereits nach dem ersten Schlecker vergessen. Muss man als Brandenburger unbedingt mal probieren. Superlecker!

Sony Ericsson Funktelefone nerven

Mein Handy von besagter Mobilfunkschmiede benimmt sich echt paradox. Kurz bevor das Telefon aufgrund eines leeren Akkus völlig entkräftet abschaltet, bäumt es sich noch einmal richtig auf. Lautstark piepend und noch dazu vibrierend signalisiert es mir, dass es gleich stirbt und um für mich da zu sein unbedingt frischen Strom braucht. Ebensolchen hätte es doch noch für eine Weile, wenn es nicht so ein kräftezehrendes Theater machen würde.

Pfingsten Rolandfest

Pfingsten steht vor der Tür. Hoffentlich wird am Sonntag das Wetter schön. Da ist nämlich in Brandenburg Rolandfest und ich (Altruist wie ich einer bin…) habe mich freiwillig zur Unterstützung des historischen Umzugs gemeldet… So nahmen die Dinge ihren Lauf und ich werde am Sonntag sackähnlich gewandet die Brandenburger Brauordnung von 1373 verkörpern. So wirklich schick und authentisch sind unsere Kostüme nicht gerade, aber was tut man nicht alles für Freibier… wenigstens muss ich kein Spaß-T-Shirt „Diesen schönen Körper formte BIER“ tragen – was ja auch irgendwie ein bisschen gepasst hätte… naja…
Aus Solidarität und vielleicht auch wegen des uns versprochenen Freibiers hat sich auch mein freundlicher Arbeitskollege T. zur Verfügung gestellt. Wir haben uns bezüglich der Aufgabenverteilung so geeinigt, dass er den Wagen mit dem darauf deponierten Freibierfass zieht während ich für´s Ausschenken und Verkosten zuständig bin… Nun dürfen wir leider dieses Fass nicht alleine leer saufen, sondern müssen dem holden Publikum davon abgeben 🙁 Zuschauen könnte sich also auszahlen… 😉

Brandenburg, Du Perle Brandenburgs

Klein Kreutz

Und hier haben wir noch ein Bild aus der Kiste: „Brandenburg ist gar nicht so hässlich!“ Um den Himmelfahrtskommandos zu entfliehen, haben meine Freundin, Bekannte und ich eine kleine Landpartie unternommen. Diesmal ging es nach Klein Kreutz. Ach was hat mein Herz gelacht, als ich statt scherben-gesäumter Straßen, diesen paradiesische Flecken erblickt habe. Dass es bewölkt war, war mir recht, hatte ich doch vorsorglich eine Regenjacke angezogen.

Noch einen berauschten Autofahrer…

… wird Brandenburg wohl demnächst in MIR finden. Anders halt ich das bald nicht mehr aus mit meinem bescheuerten Blechkasten. Das Ding will mich echt fertig machen. Dabei war ich immer so nett zu ihm. Gut, ich hätt´s vielleicht öfter mal putzen können und die Krümel raussaugen oder was andere immer so am Wochenende machen, wenn sie stundenlang an der imo-Waschstraße ausharren. Aber alles in allem bin ich eine nette Autobesitzerin. Gewesen.
Kurz vor Ostern ging´s los. Da steh ich an der Tanke in Wust und warte, dass ich dran bin. Endlich geht´s weiter. Nur bei mir nicht. Da springt das Dreckding nicht mehr an. Kein Mucks mehr. Ich bitte die hinter mir Wartenden, sich doch bitte woanders einzureihen und setze den mitleiderregendsten Blick auf, den ich drauf hab… (erinnert sich jemand an die Katze in Shrek2??)
Dann auf ´ner langen Autobahnrückfahrt schaltet sich plötzlich der Sportgang ein. Ja, klar, ist n Automatikwagen, aber SOOOO automatisch ist doch unheimlich… Vor allem kann ich diesen sportlichen Modus auch nicht wieder deaktivieren. Wer weiß, wie viel so ne ältere Automatikschlurre ohnehin schon verbraucht, kann sich meinen besorgten Blick auf die drastisch sinkende Tankanzeigenadel vorstellen als ich da so sportiv-hochtourig vor mich hinbrummelte. Um den Schaden einzudämmen bin ich dann bloß mit gut 100 km/h zurückgekrochen.
Danach begann eine endlose Odyssee in der Werkstatt.
Am letzten Freitag nach ewigem Warten, hatte ich ihn endlich wieder, meinen treulosen Freund. Aber die Freude war nur von kurzer Dauer. Gestern, beim Durchfahren der Steinstraße tat sich plötzlich nichts mehr. Hugo (so nenn ich ihn jetzt, weil Hugo ein total besch… Name ist und daher zu dem Auto passt) rollte nur noch vor sich hin und ignorierte jeden panischen Tritt aufs Gaspedal beharrlich. Glücklicherweise hatte ich noch ne gute Geschwindigkeit drauf (was daran lag, dass ich so schnell wie möglich an den draußen in den Cafés rumlungernden Shirleys und Mikes vorbei wollte), so dass ich gerade noch bis in die Kurstraße rollen konnte. Wer sich also gestern über einen ziemlich schief stehenden Vectra gewundert hat- ich war´s! Oder besser gesagt Hugo. Sowas hält man doch nur im Vollrausch aus.

Hey Brandenburger

Der Namenszusatz Deiner Stadt, der da heißt „an der Havel“ lässt auf eine nicht zu verachtende Menge Wasser in unmittelbarer Umgebung schliessen. Und in der Tat, Brandenburg hat wirklich viel davon in und um sich herum. Aber warum nur Brandenburger, und ich blicke dich scharf an, warum quetschst du Dich „Besteck im Besteckkasten „-gleich am Grillendamm zwischen Hunderte anderer Havelstadtbewohner. Brät es sich in intimer Enge besser als irgendwo allein? Also ich fahr, wenn der Sommer mich zum Baden auffordert immer zum… Nee, könnt ihr vergessen, sag ich nicht, ich will, dass es da idyllisch bleibt, fahrt Ihr mal zum Grillendammgrill.

Sankt-Annen-Promenade

Schön ist’s in der Sankt-Annen-Promenade zu dieser Jahreszeit. Die Bänke am Kanal laden wunderbar zum verweilen ein. Hab ich natürlich dankend angenommen und erstmal verweilt. Die Entlein schienen mir so selbtbewusst, als ob sie sagen wollten: „Mensch verschwinde, und komm im Winter wieder, wenn wir nichts zu fressen haben!“ Im Winter würd ich, glaub ich nur ganz kurz verweilen, ist ja auch nicht ganz so einladend, eher ausladend, wie mein Bauch, wie man unschwer auf dem Foto erkennen kann. Was bisweilen der Schönheit, und fast paradisischen Idylle keinen Abbruch tut. Die Idylle zerstören, das können dann aber wiederum die Enten ganz gut. Mit ihrer Schnatterei haben sie nochmals auf das Überangebot von Nahrung verwiesen und mir mit Nachdruck bedeutet, dass ich gehen soll. Bin ich dann auch, scheiß Enten! Im Winter bleibt der Brotbeutel kalt, die können mal kacken gehen!

Patrick Swayze in Brandenburg

Patrick Swayze hält sich fit

Als ich Patrick Swayze heute Morgen bei mir auf dem Küchenboden fand, hab ich nicht schlecht gestaunt. „Entspannen hin oder her, so ein Prachtkörper, will jeden Tag aufs Neue gestählt werden. “ entgegnete er meinem erstaunten Gesichtsausdruck. „Fette Weiber wie in Dirty Dancing stemmen sich schließlich nicht von alleine. Da brauchste schon etwas Kraft!“ wurde ich sogleich belehrt. Der Patrick Swayze ist halt durch und durch Profi.

Patrick Swayze in Brandenburg

Patrick Swayze

Eigenen Aussagen zufolge liebt es Patrick Swayze den Mai an den Ufern der Brandenburger Havel zu genießen: „Da steh ich gerne mal am Wasser, rauch nen paar Kippchen und lass die Seele baumeln. Gern geh ich auch mal rüber ins Fonte und zisch mir ein paar kalte Bierchen rein!“ gestand er mir im Vertrauen. Noch bis Freitag ist der zurückhaltende Star in Brandenburg an der Havel und schaltet ein wenig ab.